„Danke Hartberg!“ In den grün-weißen Internetforen ging es nach Austrias 0:1 am Mittwoch rund. Die Erleichterung war riesig. Als hätte Rapid etwas gewonnen. Dreimal war der Hütteldorfer Cup-Traum in den letzten sechs Jahren erst im Finale in Klagenfurt geplatzt, jetzt wäre es emotional die Höchststrafe gewesen, wenn just der Erzrivale die Trophäe geholt hätte.
Ausgerechnet am 1. Mai, wenn Rapid selbst auf eine magische Nacht hofft. Im Halbfinale der Conference League bei Chelsea an der Stamford Bridge.
Was nicht mehr so weit weg ist, „nur“ die Hürde Djurgarden IF gehört genommen. Das wird schwer genug. Aber die Fans sollen rechnen, spekulieren, träumen – das ist das Salz in der Fußball-Suppe. Auch wenn die Schadenfreude jetzt Rapid nicht hilft, es keine Spur besser macht. Austrias Cup-Bauchfleck weckte daher auch bei Trainer Robert Klauß „null Emotionen. Ich schaue nur darauf, was das für Auswirkungen auf die Europacup-Startplätze hat“. Er sah sich zeitgleich lieber Stuttgarts 3:1 gegen Leipzig an.
Die Austria wird erst in einer Woche wieder zum Thema – vor dem Heim-Derby! Eine Sperre könnte da „nur“ Jonas Auer blühen, wenn er heute in Graz Gelb sieht. Und Klauß selbst. Der Chefcoach ist auch für seine Bank verantwortlich, so holte er sich zuletzt gegen Salzburg die vierte Verwarnung ab, weil seine Assistenten zu lautstark protestierten ...
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