Alles begann vor mehr als 100 Jahren mit einer blauen Arbeitsschürze. Mit dem Aussterben der Blaudruckei geriet das Stück Stoff fast in Vergessenheit. Im Burgenland gibt es noch eine Werkstatt, die die uralte Drucktechnik beherrscht. So erfolgreich, dass man sich sogar in Übersee um die Produkte reißt.
Die burgenländische Blaudruckerei Koó in Steinberg-Dörfl ist eine der letzten aktiven Werkstätten Europas. Gegründet wurde sie 1921 von Josef Koó, zu einer Zeit, als Blaudruck noch ein gängiges Handwerk war und die Männer im Burgenland bei der täglichen Arbeit am Feld, sonntags in der Kirche oder auch beim Baden noch eine traditionelle blaue Halbschürze trugen – die sogenannte „Fiata“. In den 1960er-Jahren sperrten die meisten Blaudruckbetriebe jedoch zu, weil sich das Geschäft nicht mehr rentierte. Im Hause Koó war das anders. Da hing das Herz weiterhin am Blaudruck.
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