Land zieht Bilanz

92 Prozent erhalten Platz im Wunschkindergarten

Steiermark
04.04.2025 10:52

Die erste Anmeldung für das kommende Kindergartenjahr via dem Kinderportal des Landes ist abgeschlossen. Und die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. Sorgen bleiben aber freilich – vor allem in Graz.

Insgesamt 18.500 Vormerkungen für das laufende und kommende Betreuungsjahr wurden bis Ende März via dem neuen Kinderportal des Landes Steiermark vorgenommen. Im Laufe des Freitags werden alle Eltern per Mail über die Bearbeitungsergebnisse informiert. Erfreulich: Rund 92 Prozent der angenommenen Kinder haben einen Platz in der Einrichtung der „Priorität 1“, also ihrem Wunschkindergarten, erhalten. Bei Kindern, die derzeit noch auf einer Warteliste stehen, kann sich der Status laufend ändern – diese werden in Evidenz gehalten. Rund ein Drittel der Wartelistenplätze ist dadurch begründet, dass Erhalter noch auf eine Bewilligung des Landes warten, die ihre Kapazität steigert, wie beispielsweise das Ansuchen um eine neue Gruppe oder um eine Betriebsformänderung bei bestehenden Gruppen.

„Das Kinderportal stelle einen enormen Zugewinn für das Land Steiermark da“, ist Bildungslandesrat Stefan Hermann (FPÖ) überzeugt. „Erstmalig können relevante Zahlen erhoben werden, um den Ausbau der elementarpädagogischen Einrichtungen bedarfsorientiert und treffsicher zu steuern beziehungsweise zu fördern.“ Zufrieden zeigt sich auch ÖVP-Klubobmann Lukas Schnitzer: „Die Einführung des Kinderportals war ein wichtiger Schritt, damit Eltern unkomplizierteren Zugang zu Betreuungsplätzen für ihre Kinder haben. Das Portal bietet nicht nur Transparenz bei der Platzsuche, sondern erleichtert den gesamten Anmeldeprozess.“

Weniger Plätze in Graz
Das Land Steiermark stellte am Freitag auch klar, dass man keinen Einfluss auf die Platzvergabe hat – die Zuteilung erfolge nämlich übe die Träger bzw. Erhalter selbst. Sorgen bereitet die Lage in Graz: Durch die Gruppenabsenkung werde man laut Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) Plätze verlieren – ein Ausbau der Plätze sei durch die angespannte Budgetsituation bzw. die Priorisierung durch die Rathauskoalition aktuell nicht möglich.

Porträt von Steirerkrone
Steirerkrone
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