Es war ein „Dancing Stars“-Abend voller Überraschungen: Eva Glawischnig durfte ihren Tango zweimal tanzen, Anna Strigl zeigte sich von ihrer hottesten Seite, Aaron Karl heimste fast 30 Jurypunkte ein und am Ende musste mit Julia Cencig ausgerechnet eine der Favoritinnen der diesjährigen Staffel gehen!
Der Schock stand nicht nur Julia Cencig und Tanzpartner Patrick Seebauer nach der Entscheidung in dieser Woche ins Gesicht geschrieben. Für die Schauspielerin ist die „Dancing Stars“-Reise in Show vier schon vorbei – und das, obwohl sie mit ihren Performances Woche um Woche die Jury in Begeisterungsstürme ausbrechen ließ.
Tränen in den Augen
Es herrsche „Leere“, erklärte Cencig sichtlich bewegt, erklärte schließlich mit Tränen in den Augen: „Es war eine schöne Reise und ich werde weiter tanzen.“
Nach Wofgang „Fifi“ Pissecker, der wegen gesundheitlicher Probleme ausscheiden musste, und Heilwig Pfanzelter ist die „Soko“-Darstellerin nun als dritter Promi ausgeschieden.
Cencig von Jury hochgelobt
Zuvor gab es für den Slowfox zu „Danke schön, es war bezaubernd“ von Peter Alexander für Cencig und Seebauer noch gewohnt viel Lob von der Jury. „Eine charmante Nummer, charmant umgesetzt“, freute sich Maria Angelini-Santner. Julia sei „ein Diamant“, weshalb Patrick in den nächsten Wochen durchaus Gas geben könne.
„Begnadet, bezaubernd, bewundernswert“ sei die Performance gewesen, so Makazaria. „Diese Schmusegeschichte“ stehe Cencig und ihrem Profi ebenso wie die anderen Tänze, zeigte sich auch Ekker streichelweich. Die tollen 25 Punkte der Jury sollten am Ende aber leider doch nicht reichen.
Zweifacher Tango für Glawischnig
Dabei war es dieses Mal ein wahrlich bewegender Abend, vor allem für Eva Glawischnig. Denn der Tango zu „2x“ von Mathea sollte ihr nur bedingt Glück bringen. Denn zu Beginn des Tanzes hatte die Ex-Politikerin doch glatt ein Blackout! Eine große Enttäuschung. Während Tanzpartner Dimitar Stefanin noch beschwichtigen wollte, griff Mirjam Weichselbraun ein und gab Eva noch eine zweite Chance. Sie durfte den Beginn ihres Tangos noch einmal zeigen.
Gut gerettet oder alles schon verloren? Balazs Ekker warf Glawischnig jedenfalls vor, dass sie endlich „mit der Arbeit“ anfangen solle. Eine Kritik, die sie nicht so einfach hinnehmen wollte. „Ich habe diese Woche hart gearbeitet“, konterte sie.
„Mut beginnt im Kopf und ist viel stärker als Angst“, so Jury-Kollegin Maria Angelini-Santner. Sie fand es mutig, dass Eva weitergemacht habe, obwohl sie gemerkt habe, dass es nicht passe. Noch mutiger sei es, sich dem Tango gleich noch einmal zu stellen. Gute 17 Punkte.
„Alles richtig gemacht!“
Paulus Bohl und Catharina Malek eröffneten diese Woche die Show mit einem Quickstep zu dem Udo-Jürgens-Hit „Vielen Dank für die Blumen“. Gab‘s dafür auch Blumen von der Jury?
Gast-Juror Georgij Makazaria war schon mal begeistert. Ekker meinte, Bohl sei ein „guter Entertainer“, aber ob er auch die Basics des Tanzens verinnerlichen kann, das könne er noch nicht beantworten. „Alles auf eine Karte gesetzt“, hätten Paulus und Catharina an diesem Abend – mit Erfolg, so Angelini-Santner. Insgesamt gab es gute 23 Jurypunkte.
„Gänsehaut“-Auftritt von Karl
Aaron Karl und Katya Mizera tanzten zu „I wü di g‘spürn“ von Stefanie Werger einen Langsamen Walzer. „Es war echt fett“, schwärmte Angelini-Santner. Der Liedtitel passe „wie die Faust aufs Auge“, sie habe nämlich genau die Magie gespürt, die diese Zeile ausdrücke. „Gänsehaut!“
Er habe auch „Gänsehaut und nasse Augen“ gehabt, so Makazaria. „I hab es a gspürt, danke dafür“, scherzte auch Ekker. Zweimal 10 und einmal 9 Punkte gab es dafür von der Jury – Staffelrekord mit 29 Punkten!
Koubeks Tango „großes Kino“
Einen Tango zu Reinhard Fendrichs Hit „Feine Damen“ legten Stefan Koubek und Manuela Stöckl aufs Parkett. „Ihr habt‘s das heute gut gemacht. Und mit jeder Runde, die ihr weiterkommt, wird‘s zwar nicht leichter, aber du immer besser“, so Makazaria.
Er habe es dem Ex-Tennisstar nicht zugetraut, dass er einen Tanz so gut zusammenbringe wie heute, gab auch Ekker zu. Man sehe, dass er endlich in der Show angekommen sei, lobte Angelini-Santner. „Für deinen Start war das großes Kino!“ 19 Punkte!
„Es war hot und es war sexy“
Anna Strigl und Herby Stanonik zeigten dieses Mal eine Rumba zu „Bussi Baby“ von Wanda. Vor allem für das wahnsinnig sexy Kostüm sollte es10 Punkte von der Jury geben. Aber auch für die Performance?
Das Kleid sei „sehr gewagt“, so Ekker. Das habe man aber leider auch gesehen. Er habe sich „eine dreckige, feurige Rumba“ gewünscht, „das war aber nicht“. „Es war hot und es war sexy“, aber die Performance letzte Woche sei besser gewesen, so Angelini-Santner. Aber die Rumba sei halt auch ein schwerer Tanz. Strigls Rumba habe „erotische Stimmung erzeugt“, lobte Makazaria. 22 Punkte gab‘s für diese Performance von der Jury.
„Schön, dich dabei zu haben“
Einen flotten Cha-Cha-Cha legten Simone Lugner und Danilo Campisi zu „Montevideo“ von Hansi Lang aufs Parkett. „Endlich angekommen, es ist Zeit gewesen. Schön, dich dabei zu haben“, so Ekker. Lugner bemühe sich, er wünsche sich aber noch mehr Eleganz, damit sie noch mehr strahlen könne.
Sie habe eine neue Seite von sich gezeigt, so Angelini-Santner. Sie finde aber, dass ihr die Standardtänze besser stehen. Da musste Ekker jedoch vehement widersprechen. „Das stimmt nicht!“, zeterte er. Auch Lateintänze könne Simone gut! 19 Punkte!
Viel „Optimismus“ bei der Jury
Andi Wojta und Kati Kallus tanzten zu „Jo Na Eh“ von Ina Regen einen Samba. Wie gefiel‘s der Jury? Der Songtitel passe perfekt zu Wojta. Er habe viel gegeben, und sei beliebt beim Publikum, aber sie wisse nicht genau, wie sie ihn einordnen solle, so Angelini-Santner.
Und während sich Makazaria bei Wojtas Optimismus bedankte, stichelte Ekker hingegen, er wünsche sich bei dem Blick auf die Performance des Star-Kochs den Optimismus seiner Jury-Kollegen. Er solle versuchen, „nicht der große Checker“ zu sein, sondern „einfach der Andi“, gab der Juror Wojta noch mit auf den Weg. 17 Punkte gab es schlussendlich von der Jury.
Weichselbraun mit „Guckloch“
Einen wahrlich funkelnden Auftritt legte heute „Dancing Stars“-Moderatorin Mirjam Weichselbraun hin. Sie begeisterte das Publikum im ORF-Ballroom in einem glitzernden Kleid mit „Guckloch“-Dekolleté.
Neben Maria Angelini-Santner und Balazs Ekker nahm an diesem Freitag zudem erstmals Georgij Makazaria hinter dem Jurypult Platz. Der Musiker, Schauspieler und Frontman der „Willkommen Österreich“-Studioband kannte sich im ORF-Ballroom bestens aus, immerhin hat er es an der Seite von Angelini-Santner 2016 ins „Dancing Stars“-Finale geschafft.
Das große Finale der diesjährigen „Dancing Stars“-Staffel steigt am 23. Mai. Welche „Dancing Stars“ dann um die Krone tanzen werden, das entscheiden bis dahin Jury und Publikum mit ihren Anrufen. In der kommenden Show am nächsten Freitag bekommen die Promis jedenfalls von „Family & Friends“ am Parkett Unterstützung.
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