Sobald die Sonne zum Vorschein kommt, lassen die Zebramangusten nicht lange auf sich warten. Das Schönste daran: Erstmals seit 15 Jahren haben die Exemplare im Hellbrunner Zoo ein Jungtier im Schlepptau, an dem sich Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen erfreuen.
Was für die Besucherinnen und Besucher des Zoo Salzburg etwas wirklich Besonderes ist, hat auch für die Mitarbeitenden absoluten Seltenheitswert. „Tatsächlich ist der aktuelle Nachwuchs das erste Jungtier seit langen 15 Jahren“, weiß Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Das lag unter anderem daran, dass wir in der jüngsten Vergangenheit ausschließlich männliche Tiere hatten. Erst vor einem Jahr sind zwei neue Weibchen und zwei Männchen bei uns in Salzburg eingezogen.“
Jungtier wird gemeinschaftlich großgezogen
Wie bei den geselligen und sehr sozialen Tieren üblich, wird das Anfang März im Zoo Salzburg geborene Jungtier gemeinschaftlich großgezogen. „Bei den Zebramangusten hält die Gruppe fest zusammen und so zählt auch bei der Aufzucht des Nachwuchses der Teamgedanke“, erklärt Kuratorin Lisa Sernow.
Nachdem die weiblichen Tiere einer Gruppe in der Regel zeitgleich ihre Jungen bekommen, werden sie neben der Mutter auch von den anderen Weibchen gesäugt. Außerdem bleiben, während einige Gruppenmitglieder auf Nahrungssuche sind, andere erwachsene Tiere mit dem Nachwuchs in den unterirdischen Bauten als Aufpasser zurück.
Erst im Alter von etwa vier Wochen wagen sich die Jungen mit nach draußen. Auch bei ihren ersten Streifzügen werden sie immer von einem ausgewachsenen Tier beschützt. In der Natur fällt diese Aufgabe häufig den Männchen zu. Dabei muss es sich bei dem „Babysitter“ nicht unbedingt um den Vater handeln. „Bei uns kann man sogar beobachten, dass sich unser sehr altes, im Jahr 2010 geborenes Männchen mit um den Nachwuchs kümmert“, sagt Lisa Sernow.
Tierpaten sind gesucht, dürfen Namen wählen
Einen Namen hat das quirlige Jungtier noch nicht. Der Zoo Salzburg freut sich in dem Zusammenhang aber über Tierfreunde, die bereit sind, eine Patenschaft zu übernehmen. Der erste Pate oder die erste Patin darf sich dann auch einen passenden Namen aussuchen. „Es handelt sich übrigens um ein Männchen“, schließt Lisa Sernow.
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