Wie es scheint, ist die Welle an Legionellenerkrankungen in Vorarlberg nun vorüber. Die letzten Fälle wurden in den ersten Märztagen gemeldet.
Im Jänner und Februar ist es im Großraum Bregenz zu einem Legionellen-Ausbruch mit insgesamt 43 Erkrankungen gekommen. Das Land hat unverzüglich mit der Suche nach den Ursachen begonnen.
Die Bezirkshauptmannschaften waren in Kooperation mit dem Umweltinstitut, dem Amt der Landesregierung und der AGES unter Hochdruck damit beschäftigt, herauszufinden, wie es zu den Erkrankungen gekommen ist. Allein drei Teams des Umweltinstituts waren täglich unterwegs, um in Privathaushalten, in Betrieben und bei sonstigen möglichen Infektionsquellen Proben zu nehmen.
Insgesamt wurden mehr als 220 Wasser- und Luftproben gezogen. Nun kann Entwarnung gegeben werden, die letzten Erkrankungen wurden in den ersten Märztagen gemeldet, somit ist die Legionellen-Welle vorüber. Als Ursache identifiziert wurde etwa ein Kühlturm in einer Betriebsanlage im Unterland.
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