Die Bulls starten mit Schneider und Thaler heute beim KAC ins Finale der Eishockey-Liga. Für den Meister ist es eine Jubiläumsserie, die Rotjacken brennen auf Revanche.
Die Eishockey-Fans in Österreich brauchen keinen „Jurassic Park“! Denn mit Eisbullen und KAC prallen nun wieder die Play-off-Dinos der Eishockeyliga aufeinander. Es ist das bereits vierte Finalduell, das heute in Klagenfurt zwischen den Erzrivalen startet. Bisher war es jedes Mal ein Sieben-Spiele-Marathon. Zweimal stand für Salzburg dabei am Ende die Meisterfeier in der Messehalle – nach 2011 zuletzt im Vorjahr!
Damals noch im Klagenfurter Tal der Tränen, heute im Bulls-Trikot besonders motiviert, ist Niki Kraus. „Wir haben uns voll auf den Gegner eingestellt und können es kaum erwarten“, ist der 28-jährige Angreifer heiß. Gesamt ist es für Salzburg bereits die 50. Play-off-Serie, die elfte gegen die Rotjacken. Sechs davon gewannen die Bulls, nach Spielen heißt’s 32:29.
„Es wird ein ähnliches Duell wie gegen Bozen im Halbfinale, ziemlich physisch. Da sind zwei Teams, die sich nichts schenken“, weiß Benji Nissner, der im Play-off sein Visier – wie Ex-Eisbulle Raphael Herburger beim Gegner – mit sieben Treffern bestens eingestellt hat. „Es läuft einfach gut, ich ziehe viel vors Tor“, will sich Nissner auf dem Weg zum vierten Titel in Serie nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Und weiß, dass Geburtstagskind Peter Schneider, wie Lucas Thaler im letzten Bozen-Spiel wild gecheckt, an seiner und Tom Raffls Seite stürmen wird. Der Paradesturm hat im Play-off bereits stolze 13 Mal getroffen.
Umgekehrte Vorzeichen
“Seit Dienstag glaube ich wieder daran, dass ich beim Finale dabei bin“, berichtet Thaler. „Als Villacher gibt es nichts Schöneres als diese Serie gegen den KAC.“ Davor Thema: Siegt „Rost“ oder Rhythmus? Während KAC die Linzer erst Dienstag im siebten Duell niederrang, hatten die Bulls sechs Tage Pause. Im Vorjahr war es komplett umgekehrt.
„Dass wir heuer nicht ausgeruht sind, ist ein gutes Omen. Wir wollen uns unbedingt revanchieren“, sagt Kapitän Tom Hundertpfund beim KAC, der nach zwei Monaten wieder sein Ass Jan Mursak bringt. „Es wird viel auf unser erstes Drittel ankommen, wir müssen hellwach sein“, sagt Thaler, der wie Phillip Sinn und Philipp Krening nach München wechseln soll. Wo aufs DEL-Viertelfinal-Aus der große Umbruch folgt, auch Ryan Murphy Thema ist.
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