Die von US-Präsident Donald Trump ausgerufenen massiven Zollerhöhungen treffen natürlich auch die exportorientierten steirischen Betriebe. Langsam, aber sicher müsste jetzt auch die Landesregierung in die Gänge kommen – die weiß-grüne Wirtschaft braucht konkrete Unterstützungsmaßnahmen in einer aktuell ohnehin alles andere als einfachen Zeit.
Mit einem Volumen von mehr als 1,9 Milliarden Euro sind die Vereinigten Staaten der zweitwichtigste Auslandsmarkt für steirische Betriebe – zuletzt stiegen die weiß-grünen Exporte über den Atlantik sogar noch einmal um 22,9 Prozent an. In einer aktuell ohnehin alles andere als einfachen wirtschaftlichen Phase kommt der Zoll-Hammer der Trump-Regierung für die exportorientierte steirische Wirtschaft also zur Unzeit.
Die Stimmung bei vielen Betrieben war selbstredend schon einmal besser, immerhin war der US-Markt, wie eingangs beschrieben, noch einer der wenigen, wo zuletzt Wachstum zu verbuchen war. Gerade deshalb ist jetzt vor allem auch die Politik gefordert. EU, Bund – und natürlich auch die steirische Landesregierung.
Der neue Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer (ÖVP) muss liefern, und das schnell. Es braucht jetzt einfach konkrete Maßnahmen und Unterstützungen für die davon betroffenen Unternehmen. Außer einer Deregulierungsoffensive (wo konkrete Maßnahmen auch noch nicht bekannt sind) und der Ausarbeitung eines Steiermark-Plans liest man im Regierungsprogramm wenig darüber, wie Blau-Schwarz die steirische Wirtschaft wieder in Schwung bringen wollen.
Bleibt nur zu hoffen, dass man in Burg und Landhaus (bzw. am Nikolaiplatz, wo sich ja das Büro des Wirtschaftslandesrat befindet) noch das eine oder andere Ass im Ärmel hat.
Genießen Sie den herrlichen Samstag!
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