Der Vienna City Marathon ist ein Großereignis für Läufer aus aller Welt, aber auch für jeden nicht laufenden Stadtbewohner: Von den Straßensperren über die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen bis zum großen Aufräumen danach ist ganz Wien betroffen.
Mit der Sperre eines Großteils der Ringstraße seit Freitagabend wirft der 42. Vienna City Marathon seine Schatten schon deutlich voraus. Die Ringstraße wird auch jener Laufabschnitt sein, der als letzter wieder für den Verkehr geöffnet wird: am Sonntag um 20 Uhr wird die Stadt damit wieder in den „Normalbetrieb“ überwechseln. Alle anderen Verkehrssperren dauern jedoch weit kürzer, beginnen aber schon um ab 4.30 Uhr auf der Reichsbrücke.
Straßen werden für Läufer freigeräumt
Der Startbereich auf der Wagramer Straße wird ab 5.45 Uhr gesperrt, ab dann folgen die Sperren der Laufstrecke: ab etwa 7 Uhr mit jeweils rund vierstündigen Verkehrssperren auf der 2er-Linie und der Operngasse, weiter auf der Linken Wienzeile, wieder retour über die Mariahilfer Straße, die 2er-Linie nordwärts, die Liechtensteinstraße, dann dem Donaukanal entlang, mit einer Schleife durch den Prater auf die Vordere Zollamtsstraße schließlich dem Ziel am Ring entgegen. Übersichtspläne dazu bietet etwa der ÖAMTC.
Der Westen der Stadt sollte gegen 14 Uhr wieder befahrbar und querbar sein, Straßenzüge am oder rund um den Donaukanal werden erst gegen 16 Uhr wieder zur Verfügung stehen, die Innenstadt noch später. Auch Autofahrerklubs empfehlen die Nutzung von Park & Ride-Anlagen am Stadtrand – idealerweise so früh wie möglich – und dann die Nutzung der U-Bahn, die am Sonntag in dichteren Intervallen unterwegs ist. Wer auf das Auto am Sonntag nicht verzichten kann, muss großräumige Ausweichrouten zum Erreichen seines Ziels in Kauf nehmen.
„Marathon bringt ganze Stadt in Bewegung“
Nicht umsonst resümierte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig bei der Inspektion der Sicherheitsvorbereitungen zum Laufereignis, der Marathon bringe „die ganze Stadt in Bewegung“. Auch über 340 Einsatzkräfte der Berufsrettung und des Roten Kreuzes, 170 Mitarbeiter der MA 48 und 110 Bedienstete der Wiener Linien tragen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Neben 480 Ordnungskräften ist aber vor allem auch die Exekutive gefordert.
Für Wiens Polizei bedeutet der Marathon nicht nur wegen der Verkehrsmaßnahmen, sondern auch durch die Umsetzung des Sicherheitskonzepts einen Großeinsatz, wie Ludwig mit Innenminister Gerhard Karner und Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl betonte. An den Maßnahmen arbeiteten Stadt und Bund schon seit Monaten. Ludwig zeigte sich überzeugt: „Alle notwendigen Schritte wurden gesetzt, um sicherzustellen, dass der Marathon für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis wird – und das in einem sicheren Rahmen“
Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.