Superhit von Oimara

Ein „Wackelkontakt“ mit steirischen Wurzeln

Steiermark
05.04.2025 18:00

Die Skisaison geht zu Ende, doch Oimaras Superhit elektrisiert weiter die Massen. Sowohl das Lied als auch der bayrische Shootingstar haben enge Verbindungen in die Steiermark.

„Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den Siebzigern.“ Die Zeilen aus dem Superhit „Wackelkontakt“ kennen mittlerweile alle. Der tanzbare Gassenhauer funktioniert bei Erwachsenen wie bei Kindern, international wie auch lokal. Überall wird im rasanten Techno-Beat gewackelt.

Der stabile Hype um den „Wackel-Song“ erinnert an ewige Partykracher wie „Atemlos“ oder „Anton aus Tirol“. Keiner dieser Superhits war als solcher geplant, sie sind einfach passiert. Das belegt auch der bayrische Liedermacher Oimara, bürgerlich Beni Hafner: „Die Idee zu dem Song ist mir im Möbelhaus beim Lampenkaufen bekommen“. Dieser Impuls ist dann im letzten Sommer beim Songwritercamp auf der Teichalm zum Song gereift, Schüler der NMS Passail fungierten spontan als Chor und brüsten sich als Teil des Megaerfolges.

Auf der Streaming-Plattform Spotify verzeichnete der Überraschungshit bis März 2025 mehr als 60 Millionen Streams. In Deutschland wie auch in Österreich ist er seit Wochen unangefochtene Nummer 1.

Seit Jahren ist Oimara mit dem steirischen Songwriter Julian Grabmayer (rechts) befreundet und schreibt mit ihm auch Lieder. (Bild: zVg.)
Seit Jahren ist Oimara mit dem steirischen Songwriter Julian Grabmayer (rechts) befreundet und schreibt mit ihm auch Lieder.

„Als ich nach Abbruch meines Hotelmanagement-Studiums beschlossen habe, Musiker zu werden, haben mich viele für verrückt erklärt“. Nun reitet der gelernte Koch auf einer gigantischen Erfolgswelle. Beinahe prophetisch klingt’s da beim Oimara-Song: „Mir haut’s die Sicherung raus“.

„Ich kenne niemanden, der so bodenständig ist wie er“
„Das wird den Naturburschen vom Tegernsee nicht aus der Bahn werfen“, ist sich Julian Grabmayer felsenfest sicher. Seit einigen Jahren sind der Oststeirer und der Alm-Bayer befreundet und als Songwriter-Duo innig verbunden. Geschrieben wird auch für andere Künstler wie Fäaschtbänkler oder voXXclub. „Ich kenne niemanden, der so bodenständig ist wie der Oimara“, attestiert Grabmayer, der mit seinem Partner nun unentwegt auf den Bühnen steht. Bleibt es beim One-Hit-Wunder? „Nein. Der Oimara macht schon länger Musik, der hat sich eine große Fanbase aufgebaut. Jetzt kennen ihn halt mehr Menschen im ganzen deutschsprachigen Raum!“

Und , wo der 33-Jährige auftaucht, drängen sich elektrisierte Massen. „Ausverkauft – da geht nichts mehr“ könnte es auch bei seinen im Juli fixierten Auftritten auf der Teichalm und in Gnas heißen. Abseits der Bühnentermine taucht der Hitsänger spontan bei Alle Achtung in Thal auf.

Ratschläge für seine Karriere bekommt er auch von Alle Achtung- Sänger Christian Stani (links (Bild: zVg.)
Ratschläge für seine Karriere bekommt er auch von Alle Achtung- Sänger Christian Stani (links

„Marie“-Sänger Christian Stani gibt freundschaftliche Ratschläge: „Die Gefahr ist groß, künstlerisch nur auf diesen Megahit reduziert zu werden, obwohl schon viel mehr da ist. Leider finden nur mehr Songs und kaum mehr Alben Gehör. Zudem ist der Druck auf den nächsten großen Wurf enorm.“

„Da ist schon was in der Pipeline“, verrät Oimara mit seinen freundschaftlichen (Wackel-)Kontakten in die Steiermark, wo der Hype selbst auf Flohmärkten spürbar ist. Da gieren viele nach Stehlampen aus den 70ern mit Wackelkontakt.

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