Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein wurde die Wiener Ringstraße zur Bühne für den Coca-Cola Inclusion Run. Unter den ca.1000 Teilnehmern tummelten sich für ein starkes Zeichen auch einiges an Promis.
Rund zwei Wochen früher als in den Vorjahren fiel heute zwischen dem Wiener Rathaus und dem Burgtheater der Startschuss für den achten Coca-Cola Inclusion Run. Etwa 1000 Menschen liefen gemeinsam für ein friedliches und inklusives Miteinander – im Fokus stand der Spaß, nicht die Bestzeiten.
„Gerade in herausfordernden Zeiten ist dieses Event ein starkes Signal für Inklusion“, betonte Petra Burger, Direktorin für öffentliche Angelegenheiten bei Coca-Cola.
Auf der rund 800 Meter langen Strecke herrschte ausgelassene Stimmung – auch dank Sänger Cesár Sampson. Prominente Teilnehmer wie Para-Schwimmer Andreas Onea, Leichtathletin Ivona Dadic, Ex-Kicker Helge Payer und TikTok-Star Satans Bratan unterstützten den Lauf.
„Als Kind habe ich gemerkt, dass ‚Gemeinsam‘ nicht überall gelebt wurde. Man hat mir gesagt, du gehörst nicht dazu“, erzählt Para-Schwimmer Andi Onea. Der 32-Jährige verlor im Kindesalter bei einem schweren Autounfall seinen linken Arm und weiß, was es bedeutet, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden.
„Hat mir von vornherein nichts zugetraut“
An seine größten Herausforderungen erinnert sich Onea bestens: „Man hat mich gesehen und mir von vornherein nichts zutraut. Oder, wenn ich endlich eine Chance bekommen habe, dass man mir unnötige Hürden in den Weg gelegt hat.“
Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen
„Bier gibts erst nach dem Rennen“, schmunzelt Satans Bratan. Auch neben der Laufstrecke stand Inklusion im Mittelpunkt. Im Coca-Cola Village im Wiener Rothauspark wurde nach den absolvierten 800 m gemeinsam gefeiert.
Wie in den Vorjahren gingen auch 2025 alle Einnahmen und Spenden des Coca-Cola Inclusion Run wieder an Special Olympics Österreich und werden von Coca-Cola Österreich im Nachhinein noch großzügig aufgestockt.
Der Boom rund ums Laufen ist spürbar: Auch der Vienna City Marathon verzeichnet heuer fast 45.000 Anmeldungen. Nach so einem gelungenen Auftakt ins Marathon-Wochenende, kann morgen eigentlich nichts mehr schief laufen.
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