Bayrische Polizisten stoppten einen Bus voller Schützen aus Österreich, der am Weg von Salzburg nach Tirol war. Die Kameraden hatten ihre Waffen im Passagierbereich mit dabei und konnten auch keine Dokumente vorlegen. Die Beamten nahmen den Schützen insgesamt 34 Langwaffen ab.
Bei der Kontrolle eines mit österreichischen Schützen besetzten Reisebusses haben Bundespolizisten in Bayern 34 Langwaffen entdeckt. Die Waffen wurden beschlagnahmt, wie die Bundespolizeidirektion in München am Donnerstag mitteilte. Gegen die 34 Besitzer wird nun ermittelt. Der voll besetzte Bus aus Österreich fiel Beamten am Mittwochabend in Bad Reichenhall auf. Er hatte kurz zuvor die Grenze nach Deutschland passiert.
Den Beamten fiel im Vorbeifahren ein gewehrähnlicher Gegenstand im Bus auf. Daher wurde das Fahrzeug für eine Kontrolle angehalten. Im Bus saßen 50 Österreicher aus verschiedenen Schützenkompanien, die auf der Rückreise von einem Priesterjubiläum, vermutlich dem 70. Geburtstag von Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, waren. Sie fuhren von Salzburg nach Tirol durch Bayern und hatten wohl nicht beachtet, dass sie auf dem Weg auch die deutsche Grenze passieren müssen.
Bei ihnen wurden 34 Karabiner gefunden, die überwiegend im Bus lagen, unter anderem in den Gepäckablagen und zwischen den Knien der Reisenden. Entsprechende waffenrechtliche Dokumente konnten die Schützen nicht vorlegen. Deswegen beschlagnahmten die deutschen Polizisten die Waffen.
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