Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es in den frühen Dienstagmorgenstunden auf der Kärntner Schnellstraße S37 zwischen St. Veit und Klagenfurt gekommen. Doch dahinter steckt noch viel mehr. Davor tötete der Mann den Partner seiner Ex-Freundin. Er wollte auch sie umbringen. Zur schrecklichen Tatzeit befanden sich auch Kinder in der Wohnung.
Es sind unfassbare Szenen, die sich in den frühen Dienstagmorgenstunden, gegen 2.30 Uhr, im Kärntner Friesach ereignet hatten. Ein 27-Jähriger verschaffte sich mit einem Schlüssel Zugang in die Wohnung seiner Ex-Freundin.
Die 30-Jährige bemerkte das und hielt Nachschau. Und schon schlug ihr Ex-Freund mit einer etwa 80 Zentimeter langen Axt zu. „Der Frau gelang die Flucht“, schildert Polizeisprecher Werner Pucher. Mit schweren Verletzungen eilte sie zu einem Nachbarn, der die Polizei alarmierte. Währenddessen schlug ihr Ex-Freund auf ihren neuen Partner (29) ein und fügte ihm tödliche Verletzungen zu.
Nach dem Mord griff der Täter zum Autoschlüssel der 30-Jährigen und fuhr auf die Klagenfurter Schnellstraße (S37) Richtung Klagenfurt. „Auf Höhe St. Donat prallte er frontal gegen einen entgegenkommenden Lkw und verstarb noch an der Unfallstelle. Wir gehen davon aus, dass er sich bewusst umbringen wollte“, so der Polizeisprecher weiter.
Auch zwei minderjährige Kinder befanden sich zu der schrecklichen Tatzeit in der Wohnung. Die Frau musste im Klinikum notoperiert werden und befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.
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