Alexander Prass avancierte im Spiel gegen Irland zum entscheidenden Impulsgeber für Österreich! Der 25-Jährige kam in der 67. Minute ins Spiel und sorgte mit seinem Tor sowie seiner Rolle als Gefoulter kurz vor dem 2:2 für ordentlich Schwung.
Nur vier Minuten nach seiner Einwechslung sorgte Prass mit seinem Treffer zum 2:1 dafür, dass die ÖFB-Elf wieder voll im Spiel war. Prass wuchtete den Ball nach Wimmrers Vorarbeit unter die Latte und jubelte über sein erstes Tor im 23. Länderspiel. Der Treffer wurde wegen eines angeblichen Abseits von Wimmer zunächst nicht gegeben. Die Zeitlupe zeigte allerdings, dass der Ball von Jason Molumby zum Niederösterreicher gespielt wurde, woraufhin der Treffer nach VAR-Intervention anerkannt wurde ...
Freistoßtor von „Gregerl“
Und der nächste wichtige Moment folgte in der 77. Minute: Prass holte rund 25 Meter vor dem Tor einen Freistoß heraus. Und dieser fiel kurios aus: Irlands Goalie Kelleher spekulierte bei einem Gregoritsch-Freistoß an der Strafraumgrenze mit einem Schuss über die Mauer und machte eine dementsprechende Bewegung, der Augsburg-Stürmer schlenzte den Ball aber ins verwaiste Tormanneck.
Prass hatte damit nach seiner Einwechslung entscheidenden Anteil daran, dass Österreich zurück in die Partie fand und am Ende noch einen Punkt beim 2:2-Endstand holte.

„Sehr schönes Gefühl“
Prass sagte nach der Partie im ORF-Interview zu seinem Premierentor: „Es war natürlich ein sehr schönes Gefühl. Das sind Sachen, von denen man träumt. Ich freue mich, dass es geklappt hat und ich getroffen habe. Ich glaube wir haben zweite Halbzeit Moral bewiesen.“
Warum Österreich in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel fand? „Ich glaube, dass die Iren das wirklich sehr gut gemacht haben, sie waren extrem aggressiv, griffig und spritzig. Sie waren immer einen Schritt schneller, das haben wir erste Halbzeit total vermissen lassen.“
Aber schlussendlich reichte es doch noch für einen Punkt. „Das Resultat zeigt, dass die Mannschaft immer an sich glaubt“, so Prass.
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