FBI ausgetrickst?

Meghans Vater wurde in Demenz-Pflegeheim verlegt

Royals
02.11.2026 11:13
Porträt von krone.at
Von krone.at

Thomas Markle (82), der Vater von Herzogin Meghan, ist erstmals seit schweren Missbrauchsvorwürfen wieder öffentlich gesehen worden. Im Rollstuhl nach der Amputation seines linken Beins wurde er aus einer Rehabilitationsklinik in Florida in eine Pflegeeinrichtung für Demenzkranke verlegt. Auch Meghans Halbschwester Samantha war vor Ort.

Gegen den Vater der Herzogin wird inzwischen nicht nur auf den Philippinen, sondern auch in Mexiko wegen des mutmaßlichen Besitzes von Kindesmissbrauchs-Material ermittelt. Nachdem sein Sohn Thomas Markle Jr. in dessen ehemaligem Haus in Cebu City vier Kisten mit entsprechendem Material entdeckt haben soll, wurde laut einem Bericht der „Daily Mail“ am Wochenende auch in einem Lagerraum in Mexiko belastendes Material gefunden. Daraufhin sei das FBI eingeschaltet worden. Doch eine Befragung von Herzogin Meghans Vater könnte schwierig werden.

Anwalt: Verhör könnte angefochten werden
Markle, bei dem Berichten zufolge vor Kurzem eine Demenz diagnostiziert wurde, weist sämtliche Vorwürfe zurück und könnte auch in Zukunft schweigen: Ein Anwalt äußerte gegenüber der „Daily Mail“ die Vermutung, dass die Verlegung Markles aus der Rehabilitationsklinik, in der er nach einer Beinamputation behandelt wurde, in ein Pflegeheim für Demenzkranke dazu führen könnte, dass der 82-Jährige nicht mehr befragt werden kann.

Gegen Herzogin Meghans Vater Thomas Markle werden schwere Vorwürfe erhoben. Er lebt nun in einem ...
Gegen Herzogin Meghans Vater Thomas Markle werden schwere Vorwürfe erhoben. Er lebt nun in einem Demenzheim und kann möglicherweise nicht mehr befragt werden.(Bild: Krone-Collage/APA/Jonathan Brady / POOL / AFP, PPS/www.PPS.at)

„Man kann nicht einfach in eine Einrichtung für Menschen mit Gedächtnisstörungen gehen und dort ein Verhör durchführen. Jeder kompetente Anwalt könnte ein solches Verhör anfechten und für unzulässig erklären lassen. Das weiß auch das FBI“, sagte der US-Anwalt Spencer Kuvin gegenüber der Zeitung.

Markles Ex-Frau erhob bereits früh schwere Vorwürfe
Die Vorwürfe gegen den pensionierten Hollywood-Lichttechniker reichen mehrere Jahre zurück. Bereits im Jänner 2019 soll ein Schreiben von Thomas Markles erster Ehefrau, Roslyn Loveless, die britische Polizei erreicht haben. Darin äußerte sie den Verdacht, ihr Ex-Mann könne pädophile Neigungen haben. Adressiert gewesen sein soll der Brief an jene Spezialeinheit, die für Bedrohungen gegen die britische Königsfamilie, darunter Stalking- und Terrorfälle, zuständig ist.

Wie Herzogin Meghan nach Bekanntwerden der aktuellen Vorwürfe erklärte, sei ihr das Schreiben damals übergeben worden. Dies sei auch einer der Gründe gewesen, warum sie ihren Kindern keinen Kontakt zu ihrem Großvater erlaubt habe.

Wirbel um Rat von Meghans Personenschützer
Berichten zufolge soll Meghan bereits 2019 erwogen haben, mit den Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu gehen. Ihr damaliger Personenschützer habe ihr jedoch davon abgeraten. Stattdessen soll er ihr versichert haben: „Überlassen Sie das uns, wir werden der Sache nachgehen.“ Dies dürfte aber nie erfolgt sein. Die britischen Behörden versuchen derzeit offenbar, den damaligen Leibwächter ausfindig zu machen, um die Sache zu klären. 

Herzogin Meghan und Prinz Harry leben nach Jahren in den USA seit diesem Jahr mit ihren Kindern ...
Herzogin Meghan und Prinz Harry leben nach Jahren in den USA seit diesem Jahr mit ihren Kindern Archie (im Bild als Baby) und Lilibet in Großbritannien.(Bild: Viennareport)

Neustart in Großbritannien
Nach Jahren in den USA wagt Prinz Harry seit Ende August mit seiner Familie einen Neustart in Großbritannien. Der Royal, der seit 2018 mit Ex-„Suits“-Star Meghan Markle verheiratet ist, war 2020 gemeinsam mit seiner Frau und Sohn Archie ausgewandert. Ende August folgte die überraschende Rückkehr. Prinz Archie und seine in den USA geborene Schwester Prinzessin Lilibet besuchen nun eine britische Volksschule. 

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