Wohngebäude getroffen

Neue Angriffswelle auf Kiew und Umland gestartet

Ausland
07.11.2026 10:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit mehreren Angriffswellen und zerstörerischen Raketen hat das russische Militär einmal mehr die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihr Umland attackiert.

Im Zentrum der Millionenmetropole waren in der Nacht und in der Früh etliche Explosionen deutlich zu hören, weitere gab es laut Bürgermeister Vitali Klitschko in den Außenbezirken.

Dabei seien – besonders schnell fliegende und deshalb von der Luftverteidigung kaum abzuwehrende – ballistische Raketen zum Einsatz gekommen. Mehrere Wohnhäuser wurden laut Klitschko beschädigt. 

Ein zerstörter Kindergarten in Kiew
Ein zerstörter Kindergarten in Kiew(Bild: AFP/HANDOUT)

Die Militärverwaltung berichtet von Schäden an einem Kindergarten (siehe Bild oben) und zwei Verletzten. Das genaue Ausmaß der Schäden war am Morgen noch nicht überschaubar.

Ein ukrainischer Soldat wird am 5. November medizinisch versorgt
Ein ukrainischer Soldat wird am 5. November medizinisch versorgt(Bild: AFP/IRYNA RYBAKOVA)

Angaben der ukrainischen Luftwaffe und militärnaher Beobachter zufolge galten die Angriffe Wärmekraftwerken im Stadtgebiet und südlich von Kiew sowie einem Umspannwerk westlich der Metropole.

Kurz zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Video vor einem neuen russischen Angriff auf Energieanlagen und die Brücken über den Fluss Dnipro gewarnt.

Ausfälle von Heizungen und Wasserversorgung
Russland führt seit 2022 einen verheerenden Angriffskrieg gegen die Ukraine und greift seit Wochen verstärkt Energieanlagen an, vor allem in Kiew und der Umgebung der Hauptstadt. Infolgedessen müssen Millionen Ukrainer mit Stromsperren, Ausfällen der Wasserversorgung und Heizung leben.

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