Demnach entdeckte Allens Luxusjacht und Forschungsschiff "M/Y Octopus" das Wrack am Montag in einem Kilometer Tiefe am Grund der Sibuyan-See, einer Meerenge im Zentrum der philippinischen Inseln. Laut Allens Website fand die ferngesteuerte Sonde "Octo ROV" die "Musashi".
Musashi expedition captures amazing video of remarkable WWII warship http://t.co/Ry1NZ4nveW pic.twitter.com/X27GTJMiKl
— Paul Allen (@PaulGAllen) March 4, 2015
Auf dem Schiff starben 1.023 Soldaten. Die "Musashi" war am 29. Oktober 1944 am Höhepunkt der Schlacht im Golf von Leyte von US-Flugzeugen bombardiert und versenkt worden. Die "Musashi" war eines der beiden größten, am schwersten bewaffneten und am stärksten gepanzerten Schlachtschiffe, die jemals gebaut wurden.
RIP crew of Musashi, appx 1023 lost. The pic of the valve 1st confirmation of Japanese origin (clues 2 use apprec). pic.twitter.com/BcJgkhWskb
— Paul Allen (@PaulGAllen) March 2, 2015
Die Auseinandersetzung, bei der die US-Marine mit ihren Alliierten die Japaner besiegte, gilt als größte Seeschlacht des Zweiten Weltkriegs. Dabei wurde auch das Schwesterschiff "Yamato" beschädigt, das ungefähr ein halbes Jahr später auf dem Weg nach Okinawa von der US-Marine versenkt wurde.
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