Gegenüber heuer wird mit einem Plus von 24,7 Prozent (!) in der Pensionsversicherung und von 13,5 Prozent bei den Beamtenpensionen gerechnet. Finanzminister Hansjörg Schelling drängt daher zur Eile: "Wir werden jetzt eine Expertengruppe einrichten, die mögliche Reformschritte vorbereitet."
Wenn Anfang 2016 wie mit dem Koalitionspartner vereinbart das System "evaluiert" wird, dann sollen mögliche Korrekturen bereits vorbereitet sein. Schelling: "Es dauert immer Jahre, bis etwas wirkt. Und aus Gesprächen mit Experten weiß ich, dass unser Problem nicht die nähere Zukunft ist, sondern wie wir in 20 Jahren die Pensionen sichern können."
"Schwedisches Modell" als Vorbild?
Der Sozialforscher Bernd Marin und andere schlagen vor, dass wir uns am "schwedischen Modell" orientieren sollen: Die auf dem Pensionskonto gutgeschriebenen Beiträge sinken bei steigender Lebenserwartung, außer man arbeitet länger. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass es sich vor allem für Jüngere lohnt, rechtzeitig selber für eine Pension vorzusorgen.
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