Am Montag gegen 22 Uhr verließ Sportchef Andreas Müller sein Büro. Alles erledigt. Gegen 15 Uhr, als Rapids neue Homepage online ging, erfüllte St. Étienne alle Forderungen von Rapid für Robert Beric. Da saß dessen Nachfolger Matej Jelic im Auto von Zilina nach Wien (276 Kilometer) – gegen 20 Uhr war der Vierjahresvertrag für den 24-jährigen Kroaten erledigt: "Kein Schnellschuss", versicherte Müller.
Wie Jelavic und Beric?
Rapid-Fans kreierten Hoffnungen, dass er in die Fußstapfen erfolgreicher Vorgänger tritt: Die ersten drei Buchstaben von Jelavic und die letzten zwei von Beric ergeben Jelic. Wenn der Kroate wie bei Zilina weiß, wo das Tor steht, könnte es passen. Er war Schützenkönig in der Slowakei
Der Unterschied: Jelavic, der von Hull in die Premier League zu West Ham und Kroatiens Ex-Teamchef Slaven Bilic wechselte, hatte 2011 durch seinen erzwungenen Wechsel zu Glasgow Rangers keine gute Nachrede, Beric bekommt einen großen Abschied. Trainer Zoran Barisic zum größten Problem von Jelic, der die Nummer neun von Beric erhielt: "Er hat keine Zeit, sich an unseren Stil zu gewöhnen. Aber er kriegt sie von mir trotzdem!"
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