Mega-Transfererlöse

Red Bull Salzburg hat 100 Millionen bald erreicht

Sport
17.12.2016 12:01

Salzburgs 35. und letztes Herbst-Bewerbsspiel gegen den Wolfsberger AC wird am Samstag wohl kaum mehr als 5.000 in die Bullen-Arena locken. Obwohl der Meister - ein Punktgewinn Rapids am Sonntag in Altach vorausgesetzt - erstmals in der Saison wieder auf Rang eins stehen, die Pause sogar noch als Winterkönig antreten könnte! Im Video oben sehen Sie den Sieg gegen Sturm am vergangenen Liga-Wochenende!

Ob 5.000 oder 10.000 Salzburger Besucher pro Match im Schnitt - das scheint in der Mozartstadt gar nicht mehr so wichtig zu sein. Warum auch? Je 5.000 Fans mehr pro Partie bringen dem Klub saisonübergreifend "nur" an drei Millionen an Mehreinnahmen. Im Vergleich zu möglichen Transfererlösen verkommt diese Stange Geld zur absoluten Nebensächlichkeit. Das ist "Bullen"-Realität!

Zu sehen am jüngsten Beispiel Dayot Upamecano: Der 18-jährige Abwehr-Diamant wird mittlerweile von Manchester United, Inter Mailand und vor allem RB Leipzig gejagt. Unter zehn Millionen wird der Franzose - egal, ob diesen Winter oder eben erst im Sommer - nicht zu haben sein. Mit seinem Verkauf werden die Bullen seit Sommer 2012 dann in jedem Fall über 100 Millionen Euro eingenommen haben.

Dieses finanziell erfolgreiche Geschäftsmodell hat Leipzigs Boss Rangnick zu verantworten. Er steht bei Upamecano (fehlt zum Showdown am Samstag gesperrt) daher sicher in der Pole Position. Zwecks Gesprächen landete er jüngst nicht nur einmal in Salzburg.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)
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