Katharina Pointner war am Mittwoch um 12.25 Uhr – wie kurz berichtet – mit ihrem VW Golf auf die Pettenbacher Landesstraße eingebogen. Dabei dürfte sie laut Polizeibericht den bevorrangten Mercedes des türkischen Hilfsarbeiters Taner T. (19) aus Vorchdorf übersehen haben. Der schwere Wagen bohrte sich in die Fahrerseite des kleineren Autos. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Lenker schwer verletzt. Doch Katharina hatte keine Chance. Sie hatte Brüche und innere Verletzungen erlitten, verstarb um 4 Uhr früh im Linzer AKH. Die Ärzte hatten den Kampf um ihr junges Leben verloren.
Ihre Mutter Karin G. war Augenzeugin des Unglücks: „Ich war die Erste, die bei ihr war und die Erste, die den Notruf alarmiert hat.“ Die trauernde Mutter hofft, dass nach diesem Drama die als gefährliche Raserstrecke bekannte Landesstraße entschärft wird.
Schwer unter Schock steht auch Katharinas Lehrherr Hermann Hüthmayr vom Hochberghaus am Kasberg: „Wir sind alle mit den Nerven ferig, bei uns ist die Stimmung am Nullpunkt. Katharina war menschlich so reif. Wir haben einen Sensationsmenschen weniger auf der Welt.“ Eine Firmenklausur, die am Donnerstag dort stattfinden hätte sollen, wurde nun abgesagt.
Foto: Repro/Horst Einöder
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