Das ehemals ausgetrocknete Gewässer im Bezirk Neusiedl am See (Burgenland) wurde wiederbelebt und ist mittlerweile ein Vogelparadies. Werden die Badegäste je wieder auf ihre Rechnung kommen?
Die Foto-Dokumente vom August 2022 wirken immer noch nach. Tausende Fische verendeten qualvoll, zurück blieb eine Steppenlandschaft – dort, wo sich ehemals der allseits beliebte Zicksee befunden hatte im Bezirk Neusiedl am See.
Nach zwei trockenen Jahren wurde dem Zicksee seit August 2024 aus sechs Brunnen mit Pumpen auf die Sprünge geholfen. Die wurden zum Jahreswechsel abgedreht und werden erst wieder angeworfen, wenn der Wasserstand unter 119,35 Meter über Adria sinkt, berichtet der Bürgermeister von St. Andrä, Michael Schmidt (SPÖ). „Freilich muss man den Grundwasserspiegel im Auge behalten. Wenn die Gefahr droht, dass der zu niedrig wird, ist eine externe Wasserzufuhr für unseren See nicht möglich.“
Die Hoffnung ist zurück
Durch diese Maßnahmen konnte endlich das Leben zurückkehren an den Zicksee. Es wurlt nur so von Blässhühnern, Gänsen, Enten. Auch Schwanenpaare haben sich wieder angesiedelt. „Wie das in Zukunft mit dem Baden wird bei uns, kann ich nicht vorhersagen“, sagt Schmidt. „Aber es ist zumindest die Hoffnung wieder da.“ Freilich seien während der Dürre die Gäste weniger geworden. Wer schaut sich schon nichts an? Aber: „Touristen und auch Tagesausflügler genießen die Natur, die Ruhe. Sie machen Radausflüge oder Spaziergänge. So wie die Leute, die in der Sonderkrankenanstalt behandelt werden.“
Es tut sich was
Auch Schmidt bemerkt, „dass sich langsam wieder etwas tut“. Um Fische auszusiedeln – der Wasserstand beträgt etwa einen halben Meter – sei es zu früh. „Gut möglich, dass schon welche drinnen sind. Aber das ist dann auf die Vögel zurückzuführen, die unbewusst den Laich absondern.“
Die gut aufgestellte Gastronomie rund um den Zicksee habe zwar Einbußen zu verzeichnen gehabt, logisch, aber zusperren musste niemand. Es scheint also eine weise Entscheidung von Wirtin Luzia Skerlan gewesen zu sein, ihr Gasthaus „Seeblick“ nicht umzubenennen.
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