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„Gunkl“ im Verhör:

„Da hab ich das alles einfach tun müssen …“

Günther Paal galt als besonders intellektuell, beinahe als eine moralische Instanz. Und führte – heimlich – ein verstörendes Doppelleben. Seit Langem schon. Letztlich verging er sich an einem wehrlosen kleinen Mädchen. Die erschütternde Beichte des gefallenen Kabarettisten.

Es war im Jahr 2014, als Günther „Gunkl“ Paal auf einer Online-Plattform ein für ihn sehr interessantes Inserat entdeckte. Von Damen, die – einzeln oder im Duett – Massagedienste anboten.

An den genauen Wortlaut der Annonce wollen sich heute weder die Frauen noch der Bühnenstar erinnern. Klar ist aber: Der Text ließ – durch darin geschickt platzierte, bloß in der „Szene“ bekannte Codewörter – darauf schließen, dass das beworbene Service nicht die Behandlung von Muskelverspannungen betraf.

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