Nach seinem 39. Rekordsieg und dem dritten im vierten Saisonrennen übernahm der 34-jährige Elsässer Loeb die WM-Führung von Mikko Hirvonen, der ebenso wie sein finnischer Landsmann Jari-Matti Latvala schon am ersten Tag wegen eines Unfalls aussichtslos zurückgefallen war. Hirvonen klassierte sich schließlich noch an fünfter Stelle. Ex-Weltmeister Petter Solberg (NOR) schied am Sonntag an zweiter Stelle liegend wegen eines Elektrikdefekts an seinem Subaru aus.
"Ich bin froh, dass wir diese sehr schwierige Rallye überstanden und dann auch noch gewonnen haben", freute sich Loeb und kritisierte zugleich das Reifen-Reglement: "Es war so viel Schlamm auf den Pisten, dass man jederzeit abfliegen konnte. Es ist eine Schande, dass wir - und das gilt für jeden - die Reifen bei diesen Bedingungen nicht wenigstens etwas nachschneiden durften. Es wurde soviel über unsere Sicherheit diskutiert. Das Nachschneiden wäre hier eine ganz einfache Sicherheitsmaßnahme gewesen."
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