China wird dieser Tage viel Raum in den Medien eingeräumt. Es geht vor allem um die neue Seidenstraße des Xi Jinping, Chinas Staats- und Parteichef. Das Projekt wird nicht unkritisch gesehen, wobei wir hier durchaus auch die Stimme der USA heraushören können, die Europa ihrem Machtbereich zurechnen. Auch der „Widerstand“ gegen North stream 2 wäre hier zu erwähnen, hier geht es aber gegen Russland. Wenn man den Anspruch des World Player der EU wörtlich nimmt, sieht das merkwürdig aus; die EU gebärdet sich hier eher als Objekt denn als Subjekt. Jedenfalls wird China, siehe z. B. das Weltjournal des ORF vom 5. 6., eher als Gefahr dargestellt. Auch der Jahrestag des Tian’anmen-Massakers dieser Tage wurde gestern im ORF nicht als Sympathiewerbung für China gebracht – mit Recht! Nur hat damit Xi Jinping nichts zu tun. Da war Deng Xiaoping verantwortlich, der aber sonst als Chinas Reformer gehandelt wird. Was mir da aber im Zusammenhang aufgefallen ist, ist der Umstand, dass am Tian’anmen-Platz in Peking sich noch immer dieses Riesenbild von Mao Zedong befindet, den Wikipedia als Massenmörder bezeichnet. Sein Porträt zierte auch lange Zeit – manchmal sehe ich es noch heute – die T-Shirts der 68er, die auch gerne aus der Mao-Bibel zitierten. Diese 68er haben ja bekanntlich (und erfolgreich) den Marsch durch die Institutionen angetreten. Wäre es nicht an der Zeit, dass sie sich für ihre „Jugendsünden“ entschuldigen? In anderen Fällen wird das ja streng eingefordert. Oder gilt auch hier die Volksweisheit, „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es nicht dasselbe“.
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