In Österreich waren Ende Mai 30.695 Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte arbeitslos gemeldet, dabei ist Wien ein Sonderfall. In Wien haben sich 1040 Asylberechtigte für einen Arbeitsplatz beworben, aber nur 184 erhielten ein Dienstverhältnis, das sind 17,7 Prozent. Generell waren unzureichende Deutschkenntnisse, zu wenig bis gar keine Berufserfahrung oder die angebotenen Arbeitsbedingungen (Dienstort, Gehalt, Arbeitszeiten) der Grund für Absagen. Als Knackpunkt für Asylberechtigte stellten sich die Online-Bewerbung und die Diskrepanz zwischen den Vorstellungen potenzieller Arbeitgeber und den anerkannten Flüchtlingen heraus. Auch die Gesetzmäßigkeit der Saisonarbeit wurde von so manchen Asylberechtigten nicht akzeptiert, wie flexible Arbeitszeit und Übersiedelung für einen bestimmten Zeitraum. Dazu kommt ein gutes österreichisches Sozialnetz, in dem man auch ohne zu arbeiten leben kann. Selbst im Musterland Schweden sind mehr als 50 Prozent der Migranten Langzeitarbeitslose und leben von der üppigen Sozialhilfe. Besonders teuer kommt dann die Familienzusammenführung.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am So, 9.6.2019
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