Überaus flexibel scheint unser Noch-Finanzminister Magnus Brunner zu sein. Als österreichisches Regierungsmitglied vertritt Minister Brunner natürlich die Meinung von Bundeskanzler Karl Nehammer, dass Rumänien und Bulgarien, um den Flüchtlingsstrom über diese beiden Länder in andere EU-Staaten einzudämmen, für einen Beitritt zum Schengen-Abkommen (Reisefreiheit zwischen den EU-Staaten ohne Passkontrollen an deren Grenzen), noch nicht reif seien. In Brüssel dagegen, wo Brunner die politische Funktion des EU-Kommissars für Migration winkt, meint Brunner bekanntlich, dass Rumänien und Bulgarien so rasch wie möglich dem Schengen-Abkommen beitreten sollten, was man in der EU allzu gerne hört. Bereits der vor Jahren tragisch ums Leben gekommene Landeshauptmann von Kärnten, Jörg Haider, stellte schon fest, dass manche Politiker so flexibel seien, dass sie ein Rückgrat wie ein Gartenschlauch hätten.
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