Die neue Gesundheitsministerin steht Armin Wolf Rede und Antwort. Sie kündigt an, die Patientenströme kanalisieren zu wollen, verschweigt aber, wie das geschehen soll. Der TV-Journalist lenkt das Gespräch in Richtung Ambulanzgebühr. Diese Zugangshürde lehnt die SPÖ-Politikerin ab. In Sachen Patientenlenkung bleibt sie nichtssagend: „Ich glaube, da setzen wir uns jetzt alle an einen Tisch und schauen, wo man Handlungsschritte setzen könnte.“ Dann folgt das bekannte Märchen von den wunderwirkenden Primärversorgungszentren. Jetzt wird uns Zusehern klar, unter dieser Politikerin bleibt alles beim Alten: kein beherzter Kampf gegen die Kuvertmedizin, kein Eindämmen der Wahlärzte-Flut. Aufgabe einer SPÖ-Politikerin wäre es auch, Primar- und Oberärzten zukünftig das Betreiben von Privatpraxen zu verbieten. Diese Form der Doppelbeschäftigung öffnet korrupten Vorgängen im Gesundheitswesen Tür und Tor. So gilt leider auch unter Schumann: Wer Geld hat, kann sich rasch Arzttermine organisieren und braucht auf Operationen nicht lange zu warten.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Fr, 21.3.2025
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