
Austausch der alten Feuerstätte, steigende Preise oder der Wunsch nach Gemütlichkeit - die Gründe für eine moderne Holzfeuerung sind vielfältig. Genauso vielseitig sind die unterschiedlichen Ausstattungen der Öfen. Klassische Kaminöfen werden industriell aus Stahl oder Gusseisen erzeugt. In der Regel sind sie mit einer großen Sichtscheibe ausgestattet, die den Blick auf das Flammenspiel freigibt. Oft sind die Standgeräte mit farbiger Keramik oder Sand-, Kalk- und Speckstein oder Granit verkleidet. Kaminöfen gibt es aber auch mit Wärmespeicher. Diese sind im Inneren mit Speichersteinen ausgestattet, die sich wie ein Mantel um den Rauchgas-Abzug im oberen Bereich des Kaminofens legen. In diesen sammelt sich während der Befeuerung die überschüssige Wärmeenergie. Noch länger, nachdem das Feuer erloschen ist, wird sie an den Raum abgegeben. Der Dauerbrandofen ist eine technische Sonderform des Kaminofens und bedeutet, dass der Ofen mit Braunkohlenbriketts bis zu zwölf Stunden die Glut hält und danach ohne Streichholz oder Anzünder wiederentfacht werden kann. Ähnlich dem offenen Kamin ist der Heizkamin. Er unterscheidet sich aber vor allem mit einem geschlossenen Feuerraum und großem Sichtfenster auf die Flammen. Ein Pelletofen sieht meist wie ein klassischer Kaminofen aus, wird jedoch nicht mit Scheitholz, sondern mit genormten Holzpellets befeuert. Diese sind als Sackware erhältlich. Viele dieser Geräte verfügen über eine Schaltzeituhr oder können sogar über das Smartphone eingeschaltet werden, bevor man zu Hause ankommt.

Info
Wer auf der Suche nach einer modernen Feuerstätte ist, sollte mit der Planung rechtzeitig starten.