Der Frühling steht nicht nur vor der Tür, er fällt gerade mit großen Schritten quasi „ins Haus“ und in unseren Garten. Deshalb haben wir gerade alle Hände voll damit zu tun, den Garten zu einer Wohlfühloase zu machen. Ein Hochbeet ist dabei eine wunderbare Möglichkeit, nicht nur Kräuter und Gemüse anzubauen, sondern auch Insekten und anderen nützlichen Tieren zu helfen. Im Hochbeet wachsen Pflanzen besonders gut, da sie hier in lockerer, nährstoffreicher Erde und in einer idealen Höhe für die Pflege gedeihen können. Doch wie lässt sich ein Hochbeet sinnvoll anlegen und welche Pflanzen eignen sich besonders?
Der perfekte Einstieg ins Gartenjahr
Hochbeete sind nicht nur eine praktische Lösung, um den Garten effizient zu nutzen, sondern bieten auch zahlreiche Vorteile. Zunächst einmal ist es wichtig, das Hochbeet an einem sonnigen Platz im Garten zu errichten, da viele Kräuter und Gemüsepflanzen viel Licht brauchen, um gut zu wachsen. Wenn der Platz einmal festgelegt ist, geht es an den Aufbau.
Hochbeete gibt es in vielen Varianten von einfachen Holzrahmen bis hin zu aufwendigeren Metallkonstruktionen. Wichtig ist eine gute Drainage, damit überschüssiges Wasser abfließen kann, um Staunässe zu vermeiden. Eine Mischung aus verschiedenen Schichten wie Ästen, Laub und Kompost sorgt dafür, dass die Pflanzen sowohl mit Nährstoffen als auch mit ausreichend Belüftung versorgt werden.
Kräuter, Gemüse und Pflanzen für das Hochbeet

In einem Hochbeet können Kräuter wie Thymian, Basilikum oder Rosmarin hervorragend gedeihen und unsere Gartenküche verfeinern. Es gibt aber auch viele Kräuter, die nicht nur als Zutat für Suppen, Eintöpfe oder Cocktails dienen, sondern auch wahre Insektenmagneten sind. Kräuter wie das beliebte Strauchbasilikum oder herrlich duftender Pfirsichsalbei bieten bis zum Frost farbenprächtige Blüten und schaffen so Nahrung für Insekten. Auch Gemüsepflanzen wie Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken fühlen sich im Hochbeet wohl.
Gerade Tomaten profitieren von den wärmer werdenden Schichten und der besseren Belüftung, was für eine kräftige Ernte sorgt. Das Hochbeet bietet zudem eine optimale Möglichkeit, verschiedene Gemüsesorten nebeneinander zu pflanzen, ohne dass sie sich gegenseitig im Wachstum behindern. Dabei sollte man Jahr für Jahr darauf achten, die Fruchtfolge richtige zu wählen, um bestmögliche Erträge zu erhalten. Pflanzt man im ersten Jahr Starkzehrer, im zweiten Jahr Mittelzehrer und im dritten Jahr Schwachzehrer, so nutzt man das Nährstoffangebot des Bodens optimal aus.


Blumenwiese und Balkonpflanzen
Neben Hochbeeten ist auch eine Blumenwiese eine hervorragende Möglichkeit, den Garten nachhaltig zu gestalten. Die kleinen Paradiese aus Wildblumen bieten nicht nur Bienen und Schmetterlingen Nahrung und Unterschlupf, sondern erfordern auch weniger Pflege als eine klassische Rasenfläche. Die bunte Vielfalt aus Mohn, Kamille und Kornblumen trägt aktiv zum Schutz der Insekten bei. Farbenfrohe Balkonpflanzen wie Petunien, Begonien und Geranien in Kästen oder Töpfen sorgen zusätzlich für ein harmonisches Bild in unserem Garten.