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02.04.2025

Krone Extra

Reparaturen lohnen sich

Rasenmäher, Heckenschere und Co.: Geräte, die kaputt gehen, sofort zu ersetzen, ist in den meisten Fällen keine nachhaltige Lösung - weder für die Umwelt noch fürs Geldbörsel.

Foto: adobestock.com

Der Rasenmäher streikt, die Motrosäge gibt den Geist auf. Was tun? Ab in den nächsten Baumarkt, um ein neues Gerät zu kaufen. Unsere Konsumgewohnheiten führen dazu, dass Geräte bei den ersten Anzeichen eines Defekts schnell entsorgt werden. Doch angesichts wachsender Umweltprobleme und steigender Rohstoffpreise wird die Reparatur von Garten- und Kommunalgeräten zunehmend wichtiger. 

Unternehmen aus der Region

Denn eine Reparatur ist in vielen Fällen nicht nur kostengünstiger, sondern auch umweltfreundlicher. Schließlich verbraucht die Produktion neuer Geräte wertvolle Rohstoffe und Energie, während Reparaturen den Elektroschrott reduzieren und oftmals weniger kosten als eine Neuanschaffung. Ältere Geräte sind häufig robuster und langlebiger als ihre modernen Nachfolger. Mit einer Reparatur fachgerechten können sie weiterhin zuverlässig genutzt werden.

Reparaturbonus: Ein Anreiz für nachhaltiges Handeln

Mit fachgerechter Reparatur können Geräte wie die Motorsäge oft noch viele Jahre weiterverwendet werden. Foto: gianni - stock.adobe.com
Mit fachgerechter Reparatur können Geräte wie die Motorsäge oft noch viele Jahre weiterverwendet werden. Foto: gianni - stock.adobe.com

Seit 2022 fördert Österreich die Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten durch den sogenannten Reparaturbonus. Privatpersonen, die defekte Geräte in einem teilnehmenden Fachbetrieb reparieren lassen, erhalten bis zu 50 % der Reparaturkosten (maximal 200 Euro) erstattet. Ziel des Programms ist es, die Wegwerfmentalität zu überwinden und einen nachhaltigeren Konsum zu fördern. Der Bonus gilt für eine Vielzahl von elektrisch betriebenen Geräten, darunter Rasenmäher, Motorsensen, Heckenscheren, Laubbläser sowie Kommunalgeräte wie Kehrmaschinen und Schneefräsen. Es ist wichtig, dass die Reparatur bei einem offiziellen Partnerbetrieb des Programms erfolgt, um sicherzustellen, dass qualifizierte Fachkräfte die Geräte fachgerecht instand setzen.

Wartung: Vorbeugen statt teuer reparieren

Regelmäßige Wartung und Pflege von Werkzeugen sorgen für eine längere Lebensdauer und bessere Leistung. Foto: Wellnhofer Designsstock.adobe.com
Regelmäßige Wartung und Pflege von Werkzeugen sorgen für eine längere Lebensdauer und bessere Leistung. Foto: Wellnhofer Designsstock.adobe.com

Durch regelmäßige Wartung können viele Schäden im Vorfeld vermieden und die Lebensdauer von Geräten verlängert werden. Besonders vor und nach intensiven Nutzungsphasen, wie etwa nach dem Sommer für Rasenmäher oder vor dem Winter für Schneefräsen, ist eine Inspektion ratsam. Zur Wartung gehören unter anderem die Reinigung von Verschmutzungen, die Kontrolle und der Austausch von Verschleißteilen, das Überprüfen von Betriebsstoffen wie Öl oder Schmiermitteln und das Schärfen von Klingen oder Ketten, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.

Die Reparatur und Wartung von Garten- und Kommunalgeräten ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch eine lohnende Investition. Mit Förderungen wie dem Reparaturbonus wird es noch attraktiver, Geräte reparieren zu lassen. Wer auf Fachbetriebe setzt und regelmäßige Wartung in Anspruch nimmt, spart langfristig Geld und trägt aktiv zur Ressourcenschonung bei.

Wer defekte Fahrräder, Elektrogeräte für Haushalt oder Freizeit und elektrisch betriebene Gartengeräte wie Rasenmäher usw. reparieren lässt, spart mit dem Reparaturbonus 50 Prozent und tut darüber hinaus etwas Gutes für das Klima und die Umwelt. Bis zu 200 Euro je Reparatur, Service oder Wartung übernimmt das Klimaschutzministerium. Alle Infos zum Reparaturbonus für Privatpersonen in Österreich auf www.reparaturbonus.at