Neben den bereits genannten Kriterien gibt es weitere Dinge, die die beste Stoppuhr allesamt erfüllen sollte. Welche dies sind, erfahren Sie in den nachfolgenden Abschnitten des Stoppuhren-Vergleichs auf krone.at.
3.1. Je mehr Funktionen Sie auf der Stoppuhr einstellen können, desto vielseitiger ist sie
Eines der wichtigsten Kriterien ist der Funktionsumfang. Einfache Stoppuhren können Sie nur zum Stoppen einer Zeit verwenden. Das reicht aus, wenn Sie die Stoppuhr benutzen, um z. B. beim Sprinttraining die Zeit für 100 m stoppen wollen.
Umfangreichere Modelle sind hingegen schon fast kleine Stoppuhr-Computer und bieten noch weitere Funktionen. Sie können nicht nur einzelne Rundenzeiten stoppen, sondern haben auch einen integrierten Rundenzähler. Hier variiert die Anzahl der maximalen Runden je nach Modell von um die 50 bis hin zu rund 100 Stück. Zudem können einige Modelle laut Uhr-zum-Stoppen-Tests auch Intervalle speichern.
Digitale Stoppuhren bieten teils zusätzliche Funktionen.
Gerade als Sportuhr beim Fitness ist ein Modell mit Countdown-Funktion praktisch. Hier können Sie eine selbst festgelegte Zeit in der Stoppuhr einstellen. Eventuell piept diese dann oder macht anders auf sich aufmerksam, wenn die Zeit bzw. der Timer abgelaufen ist. Damit funktioniert solch eine Countdown-Stoppuhr ähnlich wie eine Stoppuhr-App mit Ansage. Unter anderem ist solche eine Stoppuhr beim Boxen praktisch, da Sie so eine vorgegebene Dauer für die einzelnen Trainingsrunden einstellen können. Aber auch beim Fitness, wo Sie bestimmte Übungen eine vorgegebene Dauer machen wollen, ist dies nützlich.
3.2. Das Display sollte gut ablesbar sein
Neben den Bedienknöpfen ist das Display das zentrale Element einer Stoppuhr. Dementsprechend kommt diesem bei Stoppuhr-Tests im Internet eine zentrale Bedeutung zu.
Zu beachten gibt es zum einen die Größe. Je größer das Display ist, desto mehr Informationen können darauf angezeigt werden bzw. desto größer sind die einzelnen Zahlen dargestellt. Einige Stoppuhren weisen nur ein einzeiliges Display auf, andere zeigen hingegen drei verschiedenen Zeiten bzw. Funktionen übereinander angeordnet an. Wenn Sie mehr Zeiten auf einen Blick sehen können, mag dies für manche Einsatzzwecke durchaus sinnvoll sein, um z. B. Rundenzeiten zu vergleichen. Bei anderen könnte dies hingegen eher verwirren bzw. ablenken, sodass hier nur eine Zeile mit der primären Funktion ausreichend ist.
Zum anderen ist die Lesbarkeit entscheidend. Diese hängt aber nicht nur von der Größe der einzelnen Anzeigen ab, sondern auch von der Erkennbarkeit. Je kontrastreicher ein Display die Informationen anzeigt, desto besser ist es auch ablesbar. Dies sollte auch unter widrigen Bedingungen wie direkter Sonneneinstrahlung gut klappen.
Beim Training im Dunkeln bzw. schlecht ausgeleuchteten Umgebungen ist ein beleuchtetes Display wichtig. Allerdings haben bei weitem nicht alle Stoppuhren aus dem Vergleich auf krone.at eine integrierte Display-Beleuchtung. Dies zeigt, dass diese Funktion leider relativ selten ist.
3.3. Die Bedienung sollte intuitiv sein
Stoppuhr für Kinder
Stoppuhren für Kinder sind besonders einfach zu bedienen. Zudem bieten sie teilweise kindgerechte Designs, z. B. als Animal-Crossing-Stoppuhr.
Beim Training kann es schon mal hektischer zugehen. Da ist es hilfreich, wenn die Bedienung der Stoppuhr ohne großes Nachdenken funktioniert. Dies ist bei den meisten Modellen, die nur zwei oder drei Knöpfe für die Steuerung aufweisen, auch der Fall. Wie diese funktionieren, ist entweder selbsterklärend oder wird in der beiliegenden Anleitung simpel erläutert. Zudem ist auch die Größe der Knöpfe wichtig. Sind sie zu klein, können sie im Eifer des Gefechts schon mal verpasst und so eine Zeit nicht akkurat gestoppt werden.
Selbst bei einem Puls nahe dem Maximalpuls und unter höchster Anstrengung sollte die Bedienung der Stoppuhr intuitiv und einfach funktionieren.
3.4. Die Stoppuhr sollte beim Training nicht stören
Benötigen Sie als Sportler und nicht als Trainer eine Stoppuhr, sollte diese beim Training nicht stören. Auf dieses Thema sind wir weiter oben bereits bei den verschiedenen Tragevarianten eingegangen. Aber noch etwas ist hier entscheidend: die Maße in cm und das Gewicht in Gramm.
Eine Stoppuhr sollte so leicht wie möglich sein, damit sie beim Training nicht unnötig ins Gewicht fällt. Zudem sollte sie auch so kompakt wie möglich sein, ohne dass die zuvor bereits geschilderte Bedienbarkeit und Lesbarkeit des Displays darunter leidet.
3.5. Je länger die Batterien durchhalten, desto besser
Wie bei jedem anderen Produkt mit Batterie bzw. Akku ist auch bei einer Stoppuhr die Batterielaufzeit ein relevantes Thema. In der Regel halten diese sehr lange. Genaue Angaben machen allerdings die wenigsten Hersteller, da dies auch von der Intensität der Nutzung abhängt.
Wichtig zu wissen: In den meisten Stoppuhren kommt eine Knopfzelle zum Einsatz. Bei einigen wenigen sind es AAA-Batterien. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, wenn Sie sich eine passende Batterie als Reserve auf Vorrat hinlegen.
3.6. Eine Stoppuhr sollte einiges aushalten
Beim Sport geht es meist hoch her. Da kann es auch mal passieren, dass die Stoppuhr herunterfällt. Dies sollte nicht gleich ihr Ende bedeuten. Stürze muss eine gute Uhr problemlos überstehen. Das bedeutet, dass eine Stoppuhr sowohl robust als auch hochwertig verarbeitet sein muss.
Manche Modelle sind so gut verarbeitet, dass sie sogar wasserdicht und damit zum Schwimmen geeignet sind.
Das Design einer Stoppuhr spielt hingegen keine sonderlich wichtige Rolle – auch wenn hier vielleicht einige auf der Suche nach einer Stoppuhr befindliche Sportler widersprechen mögen. Die meisten Modelle sind Schwarz und relativ schlicht.