Der Grödiger Süßwaren-Spezialist legt Teile seiner Produktion still. Betroffene Mitarbeiter erhalten Kündigungsschreiben.
Die Salzburg Schokolade setzt den Rotstift an: Exakt ein Jahr nach der Großpleite streicht der Grödiger Süßwarenhersteller 25 Stellen in der Produktion und im Angestelltenbereich. Die aktuelle Lage mache den Schritt notwendig, heißt es in einer kurzen Stellungnahme des Unternehmens.
„Die Auswirkungen der Insolvenz Ende 2021 sowie die stark gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Verpackungsmaterialien, Transport und vor allem Energie zwingen uns zu Kapazitätsanpassungen. Wir müssen daher bedauerlicherweise einen Teil der Produktion in Salzburg stilllegen, was auch zum Verlust von Arbeitsplätzen führt“, sagt ein Sprecher. Die Mozartkugelproduktion sei nicht betroffen, dem Vernehmen nach dürften künftig Waffeln nicht mehr auf dem Produktionsplan stehen.
Die gut 120 Mitarbeiter wurden am Mittwoch über den Schritt bei einer Betriebsversammlung informiert. Die Betroffenen wurden beim Arbeitsmarktservice (AMS) angemeldet. Ob es für sie einen Sozialplan geben werde, sei noch offen, so Daniel Mühlberger von der Produktionsgewerkschaft PRO-GE. „Der Plan wird von uns gefordert und am Montag mit dem Unternehmen besprochen.“
Wie berichtet, schlitterte Salzburg Schokolade am 30. November 2021 in die Pleite. Die KEX-Gruppe rund um Julius Meinl V. übernahm das Werk.
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