Was lange währt, wird - hoffentlich - endlich gut! Nach den massiven Fehlern, die seit der Beschlussfassung im Jahre 2015 (!) begangen wurden, soll die unendliche Geschichte „MCI-Neubau“ nun doch zum Abschluss gebracht werden. Dieses Ziel hat sich der seit 25. Oktober 2022 ressortzuständige LHStv. Georg Dornauer (SPÖ) gesteckt.
Sechs Monate später will Dornauer, wie er gegenüber der „Krone“ klarstellt, die entscheidende Phase der Vorentwurfsplanung zum MCI-Neubau erfolgreich abschließen. „Das Raum- und Funktionsprogramm wird erfüllt und wir halten uns weiterhin an den vorgegebenen Kostenrahmen. Auch die mit den künftigen Nutzern, vertreten durch MCI-Rektor Andreas Altmann, schriftlich vereinbarten Parameter werden in der vorliegenden Planung samt und sonders eingehalten. Nun gehen wir fließend in die Erstellung der Einreichplanung über“, versichert Dornauer, der in der Landesregierung für den Hochbau zuständig ist.
Letzte Abstimmungsgespräche laufen
Der Tiroler SPÖ-Chef führt weiter aus: „Es wird die Kubatur des einstimmig gewählten Siegerprojektes so dimensioniert, dass wir die Vorgaben der Stadt Innsbruck einhalten und dennoch rund 16.500 Quadratmeter neue Nutzfläche für 3300 akkreditierte Studierende am neuen MCI-Campus schaffen werden.“
Wir wollen weiterhin alles daransetzen, damit wir den von mir vorgegebenen Zeitplan mit Baubeginn im Dezember 2023 auch tatsächlich noch einhalten können.
LHStv. Georg Dornauer
Bild: Birbaumer Christof
Aktuell laufen laut Dornauer noch die letzten Abstimmungsgespräche mit dem MCI, um darauf aufbauend mit der Innsbrucker Stadtplanung die Vorplatzgestaltung und die Abfahrt zur Tiefgarage planerisch zu finalisieren. „Wir wollen weiterhin alles daransetzen, damit wir den von mir vorgegebenen Zeitplan mit Baubeginn im Dezember 2023 auch tatsächlich noch einhalten können“, verspricht Dornauer.
„Höchste Priorität für Wissenschaftsstandort“
Die Realisierung dieses größten Hochbauprojektes des Landes habe nicht nur höchste Priorität für den Wissenschaftsstandort Tirol, sondern auch für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit des Landes. „Tirol lebt von der Innovationskraft der Hochschulen und unserer Forschungseinrichtungen. Wissenschaftlicher Nachwuchs ist die Voraussetzung für nachhaltige Forschungskompetenz und die notwendige Innovationsfähigkeit Tirols“, sagt Dornauer.
Der 14. Juni ist der Tag der Entscheidung, an dem er den Sack dann endgültig zumachen und dem „MCI-Pfusch“ endlich ein Ende setzen will.
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