Ob Aufsichtsräte, Vorstände oder Geschäftsführer. Die Besetzung hochdekorierter Posten ist normalerweise das Lieblingshobby der ÖVP. Jetzt hat aber die SPÖ einen gewichtigen Posten in der Landesregierung „besetzt“, den es so eigentlich gar nicht gibt. SPÖ-Chef Sven Hergovich, gemäß blau-gelber Geschäftsordnung eigentlich für Baurecht und kommunale Verwaltung zuständig, erweiterte sein Aufgabengebiet kurzerhand selbst um den Bereich der Kontrolle. Er will der schwarz-blauen Regierung auf die Finger schauen und seinen eigenen bei etwaigen Missständen dann in die Wunde legen. Ein Umstand, der der ÖVP so gar nicht schmeckt. Klubobmann Jochen Danninger würde Hergovich lieber als „Leistungslandesrat“ sehen. Welcher der beiden Meinungen jetzt „normal“ ist, müssen Sie bitte selbst entscheiden. Lesen Sie außerdem: Warum in Allentsteig nicht nur auf dem Übungsplatz, sondern auch in der Politik „scharf geschossen“ wird. Wie viele Deals den Grafenwörther Bürgermeister Alfred Riedl nun schwer belasten und das ganze Geständnis zur Horror-Tat in Absdorf.
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