Gleich zweimal binnen kurzer Zeit hat am Samstag die Berufsfeuerwehr in Wien wegen eines in Vollbrand stehenden Autos ausrücken müssen. In beiden Fällen konnten die Flammen mit einer Löschleitung unter Einsatz von Atemschutz bekämpft und gelöscht werden.
Gegen 12.45 Uhr war auf der A23 in Fahrtrichtung Süd, vor dem Absbergtunnel, ein Pkw in Brand geraten, knapp eine Dreiviertelstunde später musste die Feuerwehr wegen eines brennenden Autos auf der Brigittenauerbrücke, an der Abfahrt Richtung Klosterneuburg, erneut ausrücken.
In beiden Fällen kamen glücklicherweise keine Menschen zu Schaden, die Feuerwehr habe die Fahrzeuge löschen, bergen und entfernen können, berichtete die Berufsfeuerwehr.
„Täglich brennen in Österreich im Durchschnitt fünf Autos“, so die Zahl des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV), die dem ÖAMTC vorliegen. „Zum einen beginnen Fahrzeuge immer wieder im Motorraum zu brennen, zum anderen werden Brände durch Unfälle ausgelöst.“ Dabei kann es auch zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.
Wenn es aus dem Motorraum raucht: Sofort stehenbleiben, Motorhaube öffnen, Feuerlöscher einsetzen.
Immer mit dem Wind löschen, nicht in die Gegenrichtung. Nicht direkt in die Flammen spritzen. Abstand halten, wegen der Pulverwolke. Stoßweise löschen.
Wer zum Brand dazukommt, alarmiert die Rettungskräfte, befreit womöglich noch im Fahrzeug sitzende Insassen.
Nach einem selbst gelöschten Fahrzeugbrand soll laut der ÖAMTC-Experten keinesfalls das Auto in Betrieb genommen werden! Ein Profi muss den Wagen checken.
Rasche Hilfe scheitert allerdings häufig an zwei Dingen: Erstens haben die meisten keinen Feuerlöscher Auto, zweitens nähern sich Unfallzeugen häufig aus Angst vor dem Brandherd nicht.
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