Nach 20 Monaten Bauzeit hat Esterhazy gestern das neue Strandbad offiziell eröffnet. 2026 soll noch ein Hotel dazu kommen.
Esterhazy hatte das Seebad 2019 von der Gemeinde übernommen. Im Fokus der Umbauarbeiten standen die Erneuerung der Segel- und Badeanlagen, sowie die Aufwertung der Gastronomie. So gibt es jetzt das Restaurant „Libelle“, eine Strandbar und eine Greißlerei, die regionale Produkte anbietet.
Das neue Seebad soll ganzjährig Saison haben und nicht nur im Sommer Gäste anlocken. „Dieser einzigartige Ort hat Strahlkraft für 365 Tage“, ist Vorstand Matthias Grün überzeugt.
Esterhazy begeht 2024 sein 30-jähriges Stiftungsjubiläum. „In diesem Zusammenhang ist es für uns eine besondere Freude, das Marina-Gebäude in diesem Jahr zu eröffnen und damit eine weitere wichtige touristische Landmarke in der Region zu schaffen“, so Grün.
Mit dem Naturschutz Hand in Hand
Auch wenn die Umsetzung des Projektes anfangs nicht ganz ohne Streit abging – der Yachtclub musste ob des Umbaus den Platz räumen – das Ergebnis begeisterte gestern alle Anwesenden. Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf hob hervor, dass dieses Projekt beweise, dass Naturschutz und Weiterentwicklung Hand in Hand gehen können. Denn auch das Seebad liegt im UNESCO Welterbegebiet. „Die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Wirtschaft ist hier mehr als gelungen“ so Eisenkopf. Dieses sei auch im jüngsten UNESCO-Bericht positiv erwähnt worden. 2026 soll noch ein Hotel dazu kommen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 53 Millionen Euro.
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