Aus alt mach neu, lautete das Motto bei der Mareiner Altholz GmbH, bis im Herbst 2024 bis das Konkursverfahren über die Firma aus Schlierbach (Oberösterreich) eröffnet wurde. Heute, Freitag, kommt nun die Ausstattung unter den Hammer, insgesamt 883 Posten. Von Büromöbeln über Drucker bis hin zu Brettern werden Käufer gesucht.
Im Herbst 2021 zog sich der Gründer zurück und wechselte die Firma Altholz aus Schlierbach unter die Fittiche von Mareiner. Drei Jahre später konnte dort der Eigentümer und Geschäftsführer den Gang zum Insolvenzgericht nicht mehr vermeiden – alle vier Gesellschaften der Gruppe aus der Steiermark waren pleite. Für die Mareiner Altholz GmbH, die alte Bauhölzer zur Wiederverwendung aufbereitete und Dreischichtplatten für Fassaden und Wandverkleidungen herstellte, leitete das ein Ende auf Raten ein. Am 24. September 2024 wurde die Schließung von drei Unternehmensteilbereichen vom Landesgericht Steyr bestätigt, am 30. Oktober stand dann fest: Die Gesellschaft wird geschlossen.
Neun Mitarbeiter waren bei Insolvenzeröffnung noch beschäftigt
Wer jetzt nach der „Mareiner Altholz GmbH“ googelt, erfährt, dass sie „dauerhaft geschlossen“ ist. Die Reste des Betriebs, der bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch neun Mitarbeiter zählte, werden heute, Freitag, online versteigert.
Auf der Plattform aurena.at kommen 883 Posten unter den virtuellen Hammer. Was wird dabei alles versteigert? Das geht vom Industriezelt über Massivholz-Blumentröge bis hin zum Containerbüro mit Massivholzdach. Unter den angebotenen Stücken sind auch Feuerlöscher, Warnwesten, eine Holztrocknungsanlage, Schiebetüren, Rollcontainer, Kommoden, Kopierpapier, Computer, Scanner und Werkzeug.
Im Zuge des Konkursverfahrens waren laut Kreditschutzverband von 1870 Forderungen in Höhe von 2,44 Millionen Euro angemeldet worden. Anerkannt wurden Passiva in Höhe von 2,07 Millionen Euro.
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