Heftig debattiert wird die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h auf der Südautobahn bei Wiener Neudorf. Wie die „Krone“ berichtete, wollen FPÖ-Politiker die „Verkehrsschikane“ so rasch wie möglich aufheben lassen. Ein entsprechender Antrag im Nationalrat wird nun dem Verkehrsausschuss zugewiesen.
Doch in Wiener Neudorf regt sich auch Widerstand gegen die Aufhebung. „Wir haben endlich Ruhe, das sollte so bleiben“, meint ein Anrainer. Und Fritz Gurgiser, bekannter Autobahn-Aktivist aus Tirol, meint dazu: „Das Tempolimit wurde aufgrund von Überschreitungen der ohnedies zu hohen Lärmschwellengrenzwerte verfügt, und auf Lärmschutz haben die private und betriebliche Anrainerschaft eben einen Rechtsanspruch.“
In Verbindung mit den Lärmschutzwänden erfolge damit die entsprechende Reduktion, ohne dass deshalb ein Autofahrer in seiner „Freiheit des Fahrens“ – und darum geht es – eingeschränkt werde, meint Gurgiser.
Freiheitliche drücken aufs Tempo
FPÖ-Politiker Harald Thau meint indes: „Hier werden täglich Pendler ausgebremst! Wir setzen uns dafür ein, dass dieser ideologische Schildbürgerstreich bald beendet wird.“
Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.