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ORF-Gagen: „Wo ist da die Leistung?“

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31.03.2025 15:13

Für viel Wirbel hat wieder einmal der von der „Krone“ veröffentlichte Gehälterreport der ORF-Mitarbeiter gesorgt. Mit SPÖ-Chef Babler hat sich auch bereits der erste Regierungsangehörige zu Wort gemeldet und fordert Maßnahmen ein. Was unsere Leser über die Causa denken und welche Ideen diese haben, um das Problem zu lösen, lesen Sie in diesem Forenecho.

Alle Jahre wieder sorgt die Gehaltsliste der ORF-Topverdiener für Erstaunen und Entsetzen unter den Lesern. Die Top Ten der Gagenkaiser (und Kaiserinnen) startet bei satten 266.629,70 Euro Jahresgehalt. Weiterhin absolute Spitze ist Ö3-Moderator Robert Kratky, der mit seinem Jahresgehalt von sage und schreibe 472.701,82 Euro auf ein Monatsgehalt von 33.764 kommt und damit sogar die durchschnittliche Jahrespension (!) einer Frau in Österreich toppt, die sich auf ungefähr 22.319,36 Euro beläuft. Dass diese Zahlen so manchen die Zornesröte ins Gesicht treiben, ist nachvollziehbar.

Zwangsabgabe und Leben wie ein Scheich
Für sehr viele Leser ist es einfach nur eine Frechheit, dass dermaßen hohe Gehälter mit der ORF-„Zwangsabgabe“, wie Ezekiel es schreibt, finanziert werden. Man fragt sich, wo die Leistung für solche Gagen denn bleiben würde. „Im von der Politik geschützten Bereich lebst du beinahe wie ein Scheich“, sagt albertoni und liefert sogleich eine mögliche Erklärung.

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Zynikaster
Es würde mich interessieren, wie ein Kratky zu seiner Gage kam und was diese Summe begründet. Wo ist da die Leistung?
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Ezekiel
Bei einer Zwangsabgabe die hier vom Staat eingetrieben wird, treibt es einem die Zornesröte ins Gesicht! Das sind unverhältnismäßig hohe Gehälter, die der Wertschöpfung in Österreich nichts bringen. In der heutigen Zeit ist das blanker Wahnsinn….
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passione323
Wahnsinn,
zumindest weiss ich jetzt wohin meine Haushaltsabgabe fliesst.

Jetz verstehe ich warum die alle immer so ungeniert aus dem Fernseher grinsen.
Unglaubliche Gehälter.
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albertoni
Da sieht man es wieder:
Im von der Politik geschützten Bereich, lebst du beinahe wie ein Scheich,
oder ?
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(Bild: Krone KREATIV/APA, Peter Tomschi, Martin Jöchl, Roman Zach-Kiesling/First Look/picturedesk.com (3), Thomas Jantzen, Klemens Groh, Tobias Steinmaurer/APA/picturedesk.com, Lisa-Maria Trauer, Reinhard Holl, Herhard Bartel)

Hinhauen ist immer leicht
Doch es gibt auch hier trotz allem Menschen, welche die Gagenhöhe per se nicht dramatisch empfinden. Für diese Leser ist das Ganze „eine typisch österreichische Neiddebatte“. Dann gibt es auch noch die Kategorie, welche sich nicht über die Gehälter aufregen, sondern eher über den Umstand, diese finanzieren zu müssen. Schließlich würde jeder versuchen, so viel wie möglich zu verdienen.

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wwmmtt
Das ist wieder einmal eine typisch österreichische Neiddebatte. Das kommt daher, weil sich die meisten Menschen einen Betrag von €50.000 oder €100.000 vorstellen können, aber Beträge von Millionen oder Milliarden, die anderswo dauernd verschwendet werden, eben nicht.
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KroneLeser1572563
Naja, auf die hinhauen die das verdienen ist immer leicht. Wenn mir einer 30.000 Euro im Monat anbietet nehm' ich es auch. Man sollte eher diejenigen zur Verantwortung ziehen, die diese Verträge auch genehmigt haben. Das ist doch das Problem. Stiftungsrat, Freundeskreis, usw...und dort sitzen alle Parteien,....also die scheinheilige Empörung kann man sich echt schenken. Alle unter einer Decke.
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LukeX
Ich habe kein Problem mit den hohen Gehältern. Jeder dort soll soviel holen wie möglich. Ist ja normal.

Das Problem ist dass man vom Staat gezwungen wird, diese Gehälter mitzubezahlen.
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Fairness
Manche Leser wiederum äußern sich nur am Rande zu den Gagen. Stellvertretend für diese Personen haben wir den Kommentar von Violine1 hervorgehoben. Er und seine Frau schaffen es zu zweit mit ungefähr 2054 Euro über die Runden zu kommen. Alles über 5000 Euro für zwei Personen wäre in seinen Augen „unmoralisch“ und nicht fair dem Rest der Bevölkerung gegenüber.

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Violine1
meine frau und ich haben gemeinsam 2054€ Pension damit kommen wir gut zurecht, Urlaub kann man allerdings damit keinen finanzieren. Also etwas mehr wäre schön. Aber mehr Einkommen als 5000€ für zwei Personen halten wir im Vergleich mit dem Rest der Bevölkerung der mit einem Einkommen unter 2000€ auskommen muß, für unmoralisch
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Was halten Sie von den Jahresgehältern der ORF-Mitarbeiter? Finden Sie die Höhe der Vergütung gerecht, oder ist diese Ihrer Meinung nach zu hoch? Warum ja und warum nein? Was sagen Sie zu den Meinungen der anderen User? Wie könnte man hier für mehr Fairness sorgen? Wir sind gespannt auf Ihre Ideen und freuen uns auf weitere Kommentare zum Thema!

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