Wie berichtet, tritt der Weizer Bürgermeister Ingo Reisinger, der bei der Wahl ein großes Minus für die SPÖ eingefahren hatte, zurück. Fix ist jetzt, dass er das Amt an die Listenzweite Bettina Bauernhofer übergeben soll.
Am Wahlsonntag rumpelte es in der Gemeinde Weiz gewaltig: Die SPÖ verlor über 25 Prozentpunkte, die Liste „Mut“ sowie ÖVP und FPÖ legten kräftig zu. SPÖ-Bürgermeister Ingo Reisinger hatte schon vor der Wahl gemeint, dass es schwierig werden würde, die absolute Mehrheit zu halten – aber mit diesem Rückschlag hatte er wohl nicht gerechnet.
Seither brodelt es in der Gerüchteküche um einen möglichen Führungswechsel, erst kürzlich ging diesbezüglich ein Mail an die Mitarbeiter der Stadtgemeinde raus. Am Mittwochvormittag erfolgte nun die offizielle Aussendung: Der 55-Jährige, der den Posten erst vor einem Jahr von Erwin Eggenreich übernommen hatte, tritt zurück.
Ihm folgt Bettina Bauernhofer, ehemalige Stadträtin und Referentin für Familien und Bildung, nach. Reisinger bleibt noch bis zur Konstituierung des neuen Gemeinderates am 23. April im Amt. Mit Bauernhofer wird erstmals eine Frau als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin nominiert.
Bauernhofers Einstieg in die Kommunalpolitik erfolgte nach den Gemeinderatswahlen 2020. Von da an war sie als Referentin für Familie und Bildung in Weiz eingesetzt. Die gebürtige Weizerin ist derzeit Leiterin des Kindergartens „Bunte Knöpfe“. Sie ist verheiratet und dreifache Mutter.
Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.