Wieder einmal ein grauenhafter Fall von Tierquälerei in der Steiermark: Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld veranlassten Amtstierärzte die Abnahme einer älteren Katze. Das Tier kam bei der Arche Noah in Graz völlig apathisch und dehydriert an.
Jede Berührung schien dem Vierbeiner, den die Tierrettung liebevoll „Love“ nannte, Schmerzen zu verursachen. Die Katze brachte nur noch 2,7 Kilo auf die Waage, war also stark abgemagert. Das Einzige, das an ihr „schwer“ war, waren die dichten, verfilzten Fellknäuel, die entfernt wurden, heißt es in einer Meldung der Arche Noah.
Die tierärztliche Untersuchung ergab ein trauriges Gesamtbild: fortgeschrittener Krebs an den Ohren, Lungenmetastasen, völlige körperliche Erschöpfung. Die Erkrankungen waren so weit fortgeschritten, dass jede Hilfe zu spät kam. „Wir haben ,Love‘ nicht länger leiden lassen. Sie durfte in Würde gehen, begleitet von Menschen, die ihr zumindest auf dem letzten Weg Fürsorge und Respekt schenkten“, teilt die Terrettung mit.
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