Auf der Westautobahn

Reisebus fuhr auf Lkw – acht Kilometer Rückstau

Oberösterreich
15.04.2025 17:45

Acht Kilometer Rückstau und zwei Stunden lang Teilsperre – die Spuren eines Auffahrunfalls waren am Dienstagvormittag auf der Westautobahn bei Ebelsberg (OÖ) lange zu sehen. Die Feuerwehr kam dabei zu einem ungewöhnlichen Einsatz: Sie griff diesmal nicht zu den Schläuchen, sondern eskortierte die gestrandeten Gäste des Reisebusses.

Im Baustellenbereich auf der Westautobahn bei Ebelsberg übersah der Lenker (59) eines kosovarischen Reisebusses gegen 8 Uhr früh, dass die Fahrzeugkolonne vor ihm abbremste. So fuhr der 59-Jährige auf das Heck eines Lkw auf, hinter dessen Steuer ein Rumäne (53) saß.

Der Auffahrunfall löste eine kleine Kettenreaktion aus: Der Bus wurde durch den Aufprall gegen ein Auto am linken Fahrstreifen geschleudert. Der Busfahrer verletzte sich dabei leicht – die Rettung brachte ihn ins Kepler Uniklinikum nach Linz.

Feuerwehr eskotierte Busgäste
Freilich kein Vergleich, doch: Auch die anderen Lenker auf der Westautobahn brauchten am Dienstag starke Nerven, denn nach dem Unfall bildete sich ein rund acht Kilometer langer Rückstau. Die Unfallstelle war für zwei Stunden erschwert passierbar.

Der Reisebus musste abgeschleppt werden, der Lkw sowie das Auto konnten selbstständig weiterfahren. Für die Insassen des Busses sprang das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich ein. Die Florianis brachten die Busgäste zur Raststation Ansfelden.

Porträt von OÖ-Krone
OÖ-Krone
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