Was bei der Grafik besonders auffällt, ist die Tatsache, dass bei Gehältern in der Höhe von 4.500 Euro bzw. 5.000 Euro brutto der Fiskus fast schon "gnadenlos" zuschlägt: Von 4.500 Euro bleiben einem nach Abzug von Sozialversicherung und Lohnsteuer knapp 2.603 Euro, von 5.000 Euro nur 2.884 Euro.
Für den ÖGB eine unhaltbare Situation
Damit bleibt einem Arbeitnehmer in beiden Fällen netto nicht berauschend mehr als die Hälfte des Bruttobezuges, und das ist speziell für den ÖGB eine unhaltbare Situation. ÖGB-Präsident Erich Foglar zur "Krone": "Eine Entlastung der Arbeitnehmer ist ein Gebot der Stunde. Das bedeutet in der Praxis, dass der Eingangssteuersatz, der schon bei kleinen Gehältern mit 36,5 Prozent zuschlägt, in Richtung 25 Prozent gesenkt werden muss."
Zweite Forderung des ÖGB-Präsidenten: "Jene, die sich mehr leisten können, zu schonen, ist nicht der richtige Weg. Sie sollten einen fairen Beitrag leisten, denn immerhin ist Österreich mit der niedrigen Vermögenssteuer eines der Schlusslichter in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Allein die Erhöhung dieses Steuersatzes von jetzt 1,4 Prozent auf 5,4 Prozent, dem Schnitt der OECD-Länder, würde vier Milliarden Mehreinnahmen bringen und eine Steuersenkung finanzieren helfen."
Foglar: "Das hat mit Gleichmacherei nichts zu tun"
Nachsatz von Foglar: "Das hat mit Kommunismus oder Gleichmacherei nichts zu tun, sondern ist nur fair, denn der kleine Arbeitnehmer braucht eine Steuerentlastung, um leben zu können."
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